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Freitag 20.10.06, 12:08 Uhr:
Die überregionalen Netzwerke/Bündnisse/Organisationen der sozialen Bewegungen rufen für den Treffpunkt im SÜDEN auf.
DGB-Demo 21.10.: Block der sozialen Bewegungen - “Es geht nur ganz anders …”
Aufruf des Sozialforums Dortmund:
Alle, die klarstellen wollen, dass es an der Regierungspolitik nichts zu ver"besser"n gibt, sondern "nur ganz anders" geht, treffen sich mit den sozialen Protestbewegungen im Süden (Ardystraße)

Nach dem Informationschaos bezüglich der DGB-Aktionen in Dortmund (bis heute noch geistern verschiedene Versionen durch den Blätter- und Web-Wald) kann das Dunkel jetzt gelichtet werden (wie in Teilen schon berichtet):

ALLE Busse, also alle auswärtigen TeilnehmerInnen mit Ausnahme der - wohl wenigen - Bahnanreisenden fahren im Süden die Parkplätze Westfalenhallen links und rechts der Ardeystraße an. Der nördliche Demozug ist vom DGB explizit nur für Dortmunder TeilnehmerInnen und Bahnanreisende vorgesehen (ab Nordausgang Bahnhof).

Die Aufstellung des SÜDLICHEN Demozuges erfolgt nach den DGB-Plänen auf der Ardeystraße mit Demospitze südlich der U-Bahn-Haltestelle Westfalenhallen (wohl südlich der Unterführung). Je nach Zahl der TeilnehmerInnen wird sich die Aufstellung aber von da aus weit in Richtung Süden die Ardeystraße abwärts erstrecken. Der Block der sozialen Bewegungen (”Es geht nur ganz anders …”) ist vom DGB her als vierter und letzter vorgesehen unter der Bezeichnung “Arbeitsloseninitiativen”. Ein Gespräch auf NRW-Ebene von Beauftragten sozialer Protestbewegungen mit dem DGB Mitte der Woche konnte daran nichts ändern.

Die überregionalen Netzwerke/Bündnisse/Organisationen der sozialen Bewegungen rufen für den Treffpunkt im SÜDEN auf. Dieser alternative Block wird sich entsprechend den DGB-Plänen am südlichen Ende der Demoaufstellung sammeln. Ein genauerer Treffpunkt kann hier auf Grund der Unwägbarkeiten (wieviel TeilnehmerInnen, Dichte der Aufstellung etc.) nicht angegeben werden.

Nach unseren Informationen werden sich auch der Dortmunder ver.di-Erwerbslosenausschuss und die Dortmunder Attacis im Süden treffen. Alle Stellungnahmen aus dem Sozialforum Dortmund zur Frage “Norden oder Süden?” haben sich ebenfalls für den Süden ausgesprochen. Von daher rufen wir alle DortmunderInnen, die klarstellen wollen, dass es an der Regierungspolitik nichts zu ver”besser”n gibt, sondern “nur ganz anders” geht, auf, sich mit uns bei und mit den sozialen Protestbewegungen im Süden zu treffen. Das SoFoDo ist mit Stockschildern mit der Dreierforderung “10 € Mindestlohn, 30 h Stundenwoche …, 500 € Regelsatz …” vertreten.

Erkennungs- und Sammelpunkt für die im Netzwerk “Bündnis 3. Juni - Schluss mit den Reformen gegen uns!” zusammengeschlossenen Organisationen und Einzelpersonen wird das Transparent “Schluss mit den Reformen gegen uns!” sein. Das Bündnis wird einen Lautsprecherwagen mitbringen.

Erkennungszeichen für das Netzwerk der Gewerkschaftslinken wird ein großes rotes Transparent “10 € Mindestlohn” sein.

Die Demonstrationen ziehen zur Abschlusskundgebung auf den FRIEDENSPLATZ in der Stadtmitte (NICHT auf den Südwall, wie ursprünglich geplant).


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