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Unabhängige Sozialberatung

Beratungszeiten:
Dienstag: 16.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag: 11.00 - 13.00 Uhr

 
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Samstag 21.10.06, 22:00 Uhr
Montag, 6. November 2006 um 19:30 Uhr

Infoveranstaltung
Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen
Mit Elmar Altvater

altvater.jpgAnders als der reale Sozialismus bricht der Kapitalismus nicht zusammen - es sei denn durch “äußere Anstöße von extremer Heftigkeit” und eine “glaubwürdige Alternative im Innern”. Die Dynamik der modernen Gesellschaften verdankt sich der “Dreifaltigkeit” von europäischer Rationalität der Weltbeherrschung, kapitalistischen sozialen Formen und fossilen Energien. Dies ist die Grundlage der “geo-ökonomischen” Globalisierung und des “geopolitischen” neuen Imperialismus, einer Allianz von marktgläubigem Neoliberalismus und auf militärische Macht setzendem Neokonservativismus. Doch ist der Kapitalismus nicht stabil und krisenfrei. Die Finanzkrisen der vergangenen Jahrzehnte sind für wachsende Ungleichheit, für Armut und Elend in der Welt verantwortlich. Die Begrenztheit von fossiler und nuklearer Energie ist ein äußerer Anstoß von besonderer Heftigkeit; eine kapitalistische Gesellschaft ohne Öl versinkt im Chaos. Im Innern der Gesellschaft reifen aber “glaubwürdige Alternativen” heran: Die Ansätze einer “solidarischen Ökonomie” und ökologisch nachhaltigen Gesellschaft. Der Kapitalismus, wie wir ihn kennen, gerät an ein Ende, ist Elmar Altvaters These in seinem aktuellen Buch „Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen. Eine radikale Kapitalismuskritik“ (Münster 2006).

Elmar Altvater, ist em. Professor für politische Ökonomie am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin und Redaktionsmitglied PROKLA; zahlreiche Veröffentlichungen zur Frage der kapitalistischen Entwicklung, zur Staatstheorie, zur Entwicklungspolitik, Schuldenkrise und zum Zusammenhang von Ökonomie und Ökologie; u.a. “Der Preis des Wohlstands” 1992, zusammen mit Birgit Mahnkopf: “Gewerkschaften vor der europäischen Herausforderung” Münster 1993 und “Grenzen der Globalisierung” Münster 1996 sowie “Globalisierung der Unsicherheit. Arbeit im Schatten, Schwarzes Geld und informelle Politik” Münster 2002

Veranstaltet von attac Bochum, Bochumer Sozialforum und Bahnhof Langendreer

Bahnhof Langendreer, studio 108