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Dienstag 21.11.06, 15:24 Uhr
Montag, 27. November 2006 um 16:00 Uhr

STUDIENGEBÜHREN BOYKOTTIEREN?

Montag, 27. November, 16 Uhr in der Freien Uni Bochum:
Infoveranstaltung mit Christiane Schmidt, Bundesgeschäftsführerin des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS)

Die bundesweiten studentischen Proteste haben die Einführung von allgemeinen Studiengebühren bisher nur aufhalten, nicht verhindert. In fünf Bundesländern sollen zum Sommersemester 2007 erstmals seit 35 Jahren wieder Gebühren von allen ab dem ersten Semester erhoben werden. Dennoch finden sich die Betroffenen noch längst nicht damit ab: An vielen Hochschulen haben studentische Vollversammlungen bereits den Studiengebührenboykott beschlossen. Auch Landesvertretungen wie die LandesAStenKonferenz (LAK) Baden-Württemberg und die LAK Niedersachsen unterstützen den Boykott. Rund 100 aktive Studierende aus ASten und Basisgruppen aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich vom 17.-19. November im Rahmen der bundesweiten Boykottbewegung in Hannover getroffen. Dort haben sie ihre Aktivitäten zum Boykott koordiniert und Erfahrungen ausgetauscht.

Das Konzept des Boykotts ist überall gleich. Die Studierenden überweisen ihre Studiengebühren auf ein notariell verwaltetes Treuhandkonto der Studierendenschaft. Nur wenn mehr als eine vorher festgelegte Mindestbeteiligung erreicht wird, wird das Geld einbehalten und nicht an die Hochschule überwiesen. Eine so große Zahl von Studierenden kann von den Hochschulen nicht exmatrikuliert werden, es muss eine politische Lösung gefunden werden. Hat der Boykott Erfolg, bekommen die Studierenden ihre 500 Euro zurück.

Auf der Veranstaltung wird Christiane Schmidt über den Stand der bundesweiten Kampagne berichten und die bisherigen Erfahrungen mit dem Gebührenboykott erläutern. Dabei wird insbesondere das Boykott-Modell vorgestellt, das für alle Beteiligten größtmögliche Sicherheit gewährleistet und gleichzeitig den politischen Druck auf die Verantwortlichen maximiert. Selbstverständlich gibt es auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die auf die eigene persönliche Situation zugeschnitten sind. Im Anschluss kann eine mögliche Umsetzung des Boykotts an der Ruhr-Uni Bochum diskutiert werden.

WEITERE INFORMATIONEN:

Informationen zur Freien Uni Bochum: http://www.freie-uni-bochum.de
Informationen zum bundesweiten Aktionsbündnis gegen Studiengebühren: http://www.abs-bund.de
> Bundesweite Boykott-Zeitung (pdf, 580 KB)