Archiv - Februar 2007
Dokumentarfilm: Unser täglich Brot
täglich bis 14. März
endstation.kino, Bahnhof Langendreer
Eintritt 5,50 €, erm. 4,50 €
Infos zum Film
Dokumentarfilm: Unser täglich Brot
täglich bis 14. März
endstation.kino, Bahnhof Langendreer
Eintritt 5,50 €, erm. 4,50 €
Infos zum Film
Dokumentarfilm: Unser täglich Brot
täglich bis 14. März
endstation.kino, Bahnhof Langendreer
Eintritt 5,50 €, erm. 4,50 €
Infos zum Film
Dokumentarfilm: Unser täglich Brot
täglich bis 14. März
endstation.kino, Bahnhof Langendreer
Eintritt 5,50 €, erm. 4,50 €
Dokumentarfilm Österreich 2005. 92 Min. Regie: Nikolaus Geyrhalter
Ein Blick in die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion und der High-Tech-Landwirtschaft: Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen gibt der Film kommentarlos Einsicht in die Orte, an denen Nahrungsmittel in Europa produziert werden: Monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge - eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktion, die ihnen die Logistik dieses Systems zuschreibt, auf dem der Lebensstandard unserer Gesellschaft aufbaut. Unser täglich Brot ist ein Bildermahl im Breitwandformat, das nicht immer leicht verdaulich ist.
Veranstaltet von endstation.kino und Bahnhof Langendreer
Infos zum Film
Das System der Energiemultis und seine Folgen für Lebensqualität, Umwelt, Arbeitsplätze und Klima
AG Energiepolitik des Bündnis 21.10.:
Königshof, Hermannshöhe 5
Die Diskussionsveranstaltung will nicht nur das globale und lokale Wirken der Energiemonopole thematisieren, sondern auch Widerstandsformen und – perspektiven beleuchten.
»Gute Nacht, G8« - Veranstaltungsreihe in Bochum startet im März
Im Juni trifft sich die G8 in Heiligendamm in Mecklenburg. Die G8 könnte man beschreiben als „Weltregierung der Globalisierung“, von niemandem gewählt und dennoch mächtig; zu mächtig und ohne jede Spur von Demokratie. Sie bestimmt weltweit, wo es lang gehen soll. Dazu trifft sie sich jährlich, im Sommer diesen Jahres in Heiligendamm unter Vorsitz der deutschen Bundesregierung.
Der informelle Zusammenschluss der „wichtigsten Industriestaaten“ (USA, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Vereinigtes Königreich und Russland) hat in den letzten Jahrzehnten eine erstaunliche Karriere gemacht: Ein Kreis politisch und ökonomisch dominierender Staaten gründete 1975 die damalige G6 (Gruppe der sechs) als Koordinationsplattform, um ihren Einfluss auf die Weltwirtschaft und ihre beherrschende Stellung in dieser zu sichern. Die Gipfel sollten sich in möglichst unbürokratischer Runde der „drängenden Problemen unserer Zeit“ annehmen. Seit Mitte der 1990er Jahre beansprucht der Gipfel eine weitaus umfassendere Stellung: Neben wirtschaftlichen Fragen wurden bald Themen wie Sicherheit, Migrationskontrolle, Umwelt oder „Krieg gegen Terror“ verhandelt.
Die Ordnung der „Weltregierung der Globalisierung“ ist eine kapitalistische, sie beruht auf Gewalt und erzeugt so neue Gewalt. 80% der Menschheit werden an den Rand gedrängt, von wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung ausgeschlossen und der Zugang zu modernen Technologien verwehrt. Unter den Schlagworten „Liberalisierung, Freihandel, Deregulierung und Privatisierung“ versucht die G8, weltweit ihr marktradikales, neoliberales Konzept durchzusetzen. Veranstaltungsprogramm »Gute Nacht, G8« (weiterlesen)
G8-Plenum Bochum - Materialliste
Flyer:
- Block G8 (PDF)
- Demo 2.6. (PDF)
- Alternativgipfel (PDF)
- Attac “G8-Factsheets”
- Euromärsche Info-Flyer (PDF)
- Euromärsche Aufruf (PDF)
- Antiimp-Aufruf (PDF)
- Linkspartei
- Aufruf Movin Europe
Werner Rätz: G8 – Der Club der Mächtigen
Wer ist das G8 und worum geht es bei dem Treffen in Deutschland?
attac Bochum in Kooperation mit der VHS
VHS Clubraum
Der nächste G8-Gipfel - das Treffen der Staats- und Regierungschefs der USA, Kanadas, Japans, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens, Deutschlands und Russlands - findet vom 06. bis 08. Juni 2007 in Heiligendamm an der mecklenburgischen Ostseeküste statt.
Die Weltwirtschaftsgipfel sind wichtige Knotenpunkte im institutionellen Netzwerk der herrschenden Weltordnung und ihre Politik steht für immer mehr Armut, Verschuldung, Umweltzerstörung und den Abbau sozialer und demokratischer Rechte.
Mit Werner Rätz, Mitglied des Koordinierungskreises von attac, Mitarbeiter bei der Informationsstelle Lateinamerika (ila) in Bonn und Vertreter beim Vorbereitungskreis zum Gegengipfel, haben wir einen Diskussionspartner, der uns umfassend über die Rolle der G8 und die Themen des Gipfels aber auch über die dagegen stattfindenden Proteste informieren kann.
Veranstaltet von attac Bochum in Kooperation mit der VHS
Medien, Macht und Meinung - wie Lobbygruppen die Öffentlichkeit beeinflussen
Lobbygruppen, Denkfabriken, Kommunikationsberater und PR-Agenturen spielen eine immer größere Rolle in Politik und Öffentlichkeit. Gerade die Beeinflussung der Medien ist brisant. Dort werden “Experten” platziert, Medienkooperationen finanziert bis hin zur verbotenen Schleichwerbung. Und immer wieder treten Interessengruppen nicht unter ihrem eigenen Namen auf. Lobbygruppen wie die Arbeitgeber-”Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” mit so prominenten Fürsprechern wie Oswald Metzger, verwischen die Grenzen zwischen PR und Journalismus.
Der Vortrag analysiert diese Instrumente und Strategien und die Gefahren, die davon für eine lebendige und partizipative Demokratie ausgehen.
Arbeit fair teilen - Arbeitszeitverkürzung, Grundeinkommen, Mindestlohn
Veranstaltung fällt aus!
Attac Bochum schreibt: »Absage von Herrn Bontrup wegen Krankheit. Die Veranstaltung wird in der dritten Juni-Woche nachgeholt.« (weiterlesen)
Die Bürgerversicherung
Eine Perspektive für eine solidarische Finanzierung des Gesundheitswesens?
Eine Perspektive für eine solidarische Finanzierung des Gesundheitswesens?
Fällt aus!
Absage Lauterbach. Attac schreibt: »Auf die SPD ist Verlass…«
VHS Clubraum
Wie nur wenige andere steht der Konflikt um die Finanzierung des Gesundheitswesens symbolhaft für verschiedene Konzepte zur weiteren Entwicklung unserer Sozialsysteme und letztlich unserer Gesellschaft. Ein möglicher Weg zur Reform der Finanzierung des Gesundheitswesens ist das Modell der Bürgerversicherung:
Das bedeutet zunächst, dass alle nach ihrer Leistungsfähigkeit für die Finanzierung aufkommen müssen, unabhängig davon, ob sie selbständig oder abhängig beschäftigt sind, Beamten-, Angestellten- oder Arbeiterstatus haben. Es ist außerdem nicht einsichtig, warum nur Erwerbseinkünfte zur Finanzierung herangezogen werden sollen, während Bezieher anderer Einkünfte, beispielsweise Kapital- und Mieteinkünfte, unberücksichtigt bleiben. Noch weniger begründbar ist die willkürliche Begrenzung der Beiträge für Besserverdienende und ihr Privileg, sich aus der GKV in die Privatversicherung zu verabschieden.
“Das Öl, die Armut und die Umwelt - Wohin Nigeria?”
Bahnhof Langendreer, Raum 6
Energie ist ein Punkt auf der Agenda der G8. Die Frage nach den Verfügungsrechten über fossile Energievorräte bringt oft massive gesellschaftliche Konflikte hervor – nicht nur global, sondern auch gerade regional und lokal. Ölreichtum z.B. führt meist dazu, dass nur eine kleine Schicht korrupter Herrschender, die die multinationalen Konzerne bedienen, auch was davon haben, während der Großteil der Bevölkerung verarmt. Autoritäre Regimes und Bürgerkriege bestimmen überwiegend die gesellschaftliche Realität ölfördernder Länder, beides nicht selten mehr oder weniger direkt von den global players finanziert. Wir haben deshalb den Vortrag von J. E. Akude in die Veranstaltungsreihe zum G8 Gipfel eingefügt, um anhand des konkreten Beispiels von Nigeria diese Problematik zu diskutieren. (weiterlesen)



