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Dienstag 27.03.07, 12:03 Uhr

1. Mai: SPD will eigene Partei-Paraden organisieren

Struck und Stiegler "drohen" mit eigenen Mai-Kundgebungen in Bayern

[ngo/ddp] Der Streit über die Ausladung dreier SPD-Redner von bayerischen DGB-Kundgebungen zum 1. Mai weitet sich aus. SPD-Fraktionschef Peter Struck kritisierte am Donnerstag, er habe für diesen Vorgang “nicht das geringste Verständnis”. Die Konsequenz könne sein, “dass die SPD in Bayern künftig eigene 1.-Mai-Veranstaltungen macht”. Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer entgegnete: “Wenn Struck jetzt mit SPD-Veranstaltungen in Bayern zum 1. Mai droht, kann ich nur sagen: Wir werden mit Interesse verfolgen, wen die SPD dazu mobilisieren kann.”
Sommer sagte, der 1. Mai sei “der historische Kampf- und Feiertag der Gewerkschaften”. An diesem Tag sollten “natürlich die wichtigen inhaltlichen Vorstellungen der Arbeitnehmerschaft und ihrer Gewerkschaften deutlich formuliert werden”.
Der bayerische DGB hatte drei SPD-Bundestagsabgeordnete als Hauptredner von Mai-Kundgebungen ausgeladen, weil sie unter anderem bei der Gesundheitsreform keine Gewerkschafts-Positionen vertraten. Sommer betonte, es liege “alleine in der Verantwortung des bayerischen DGB, wenn er darauf verzichtet, SPD-Politiker am 1. Mai als Hauptredner auftreten zu lassen, die in zentralen Fragen andere Positionen als die Gewerkschaften vertreten.” weiterlesen bei www.ngo-online.de