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Mittwoch 04.04.07, 16:15 Uhr
Dienstag, 10. April 2007 um 11:00 Uhr

Opfer rechter Gewalt: Eröffnung der Ausstellung im Forum der Volkshochschule

Die Ausstellung porträtiert 134 Menschen, die rechter Gewalt seit 1990 zum Opfer fielen. Die Ausstellung ruft diese Menschen in Erinnerung.
Nach der Präsentation im Jahrhunderthaus der IG-Metall wird die Ausstellung in Kooperation der VHS mit der VVN-BdA Bochum im Forum des BVZs gezeigt. Die Eröffnung ist am Dienstag, den 10. April, um 11 Uhr im Clubraum der Volkshochschule (Gustav-Heinemann-Platz 2-6). Es sprechen:

  • Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz
  • Klaus Kunold, VVN - BdA
  • Uli Borchers (Bündnis gegen Rechts)

Die Ausstellung wird bis zum 21. April im Forum der Volkshochschule zu sehen sein.
Viele wurden getötet, weil für sie im Weltbild von Rechtsextremisten kein Platz ist; manche, weil sie den Mut hatten, Nazi-Parolen zu widersprechen. Einige Schicksale bewegten die Öffentlichkeit, viele wurden kaum zur Kenntnis genommen, vergessen sind die meisten.
Von vielen der Toten wurde nie ein Foto veröffentlicht, von manchen noch nicht einmal der Name.
Im Herbst 2000 veröffentlichte die „Frankfurter Rundschau“ und „Der Tagesspiegel“ eine Chronik von 93 Opfern rechter Gewalt. Weil die Bundesregierung nur 39 Tote seit 1990 als Opfer rechtsmotivierter Gewalttaten anerkennt, entfachte die Veröffentlichung einen politischen Streit.
Die Ausstellung erinnert an 134 Menschen – eine Dokumentation gegen die Verdrängung des Ausmaßes rechter Gewalt in Deutschland.

Bündnis-Webseite: Eine Stadt solidarisch - Nazis keine Chance - Bochum gegen rechts

Nicht totschweigen, die totschlagen! In unserer Stadt brauen die Volksverhetzer der NPD-Landeszentrale, oft unterstützt von gewaltbereiten Kameradschaften, ihren Sprengstoff aus Fremdenhass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus, der sich immer wieder in Gewalt und Totschlag entlädt. Der Naziladen im Ehrenfeld bietet Sachen der Marke pro violence an. Der breite Protest dagegen zeigt: Wir in Bochum lassen uns unsere Kultur eines solidarischen und friedlichen Miteinanders nicht zerstören: Nazis haben bei uns keine Chance!