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Unabhängige Sozialberatung

Beratungszeiten:
Dienstag: 16.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag: 11.00 - 13.00 Uhr

 

Archiv - April 2007

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Freitag 06.04.07, 11:09 Uhr
Termin: 23.04.07 - 19:00 Uhr

April-Plenum des Bochumer Sozialforums

Wir möchten euch zum April-Plenum des Sozialforums einladen. Dieses findet ausnahmsweise schon am Montag, den 23.04., um 19:00 Uhr im Sozialen Zentrum (Rottstr.31) statt. Das Plenum ist wie immer offen für neu Interessierte.
Da wir um 20 Uhr zum Initiativ-Treffen “Sozialticket zum Nulltarif” eingeladen haben, wird das Plenum selbst nur eine Stunde dauern. Seid daher pünktlich. Themen sind diesmal:
1) Beteiligung des Sozialforums an den 1.Mai-Demonstrationen
2) G8 -Aktivitäten in Bochum
3) Filmfestival “Überarbeiten”
Weitere Diskussionspunkte können natürlich wie üblich ins Plenum eingebracht werden.

Freitag 06.04.07, 10:00 Uhr
Termin: 10.04.07 - 16:00 Uhr
Aktionswoche gegen Bildungs- und Sozialabbau an der Ruhr-Uni

Dienstag: Thementag zu G8

Donnerstag 05.04.07, 20:56 Uhr
Termin: 09.04.07 - 18:00 Uhr

Der Sommer hat begonnen und er wird heiß!

Aktionswoche gegen Bildungs- und Sozialabbau an der Ruhr-Uni
Bochum Action Week - für Solidarität und Freie Bildung - vom 09.04.07 bis 17.04.07

Bochum Action Week für Solidarität und Freie Bildung vom 09.04.07 bis 17.04.07

Infos und Programm: Freie-Uni-Bochum und Protestkomitee gegen Studiengebühren
18 Uhr: Eröffnungsparty mit Grillen
ab 19 Uhr: Konzert: Markus Henrik

»Rot«, der Titel von Markus Hendriks neuer EP, verweist auf die mit vielen Bedeutungen angereicherte Farbe. Wofür sie politisch steht, scheine in Zeiten der Entpolitisierung durch »Neoliberalismus und unaufhaltsamer Medien-Perfidität« immer weiter in den Hintergrund zu rücken, so der Musiker aus Bochum auf seiner Homepage. »Indes ist die Zeit wieder reif für laute „Hallo-Wach-Rufe“, getreu dem Motto „Ohne Polarisierung kein Diskurs!“ Meine Musik wurde in Bochum und Liverpool geprägt. Zwei klassischen Arbeiterstädten, was auch meine politischen Ansichten beeinflusst hat. Für mich steht der Erhalt sozialer Ideale und freie Bildung für freie Menschen ganz oben auf der Agenda!«. Wer die aus diesem Impuls entstandene Musik bewundern möchte, ist bei der Eröffnungsparty der Action Week für Solidarität und freie Bildung genau richtig!

Donnerstag 05.04.07, 20:28 Uhr
Bochum Action Week

Aktionswoche gegen Bildungs- und Sozialabbau an der Ruhr-Uni

vom 09.04.07 bis 17.04.07

action-week.gifVorträge, Workshops, Diskussionen, Filme und Kultur rund um Bildungsprivatisierung, Studiengebühren, G8-Gipfel, Datenschutz, Internetsicherheit, Recht auf Protest…

Ab diesem Sommersemester müssen auch an der Ruhr-Universität Bochum Studiengebühren gezahlt werden. Zusammen mit dem Sozialbeitrag werden pro Semester 672€ fällig.
Es ist zu befürchten, dass 500€ Studiengebühren erst der Anfang sind. Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, dass schon bald mit einer Erhöhung der Gebühren zu rechnen ist. Mit der Umsetzung des „Hochschulfreiheitsgesetzes“ werden Universitäten zu Unternehmen umgewandelt und die Landesregierung zieht sich weiter aus ihrer bildungspolitischen Verantwortung zurück. Bildung wird immer mehr vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein, wodurch sich die soziale Selektion weiter verschärft. Zeitgleich kritisiert der UN-Sonderberichtserstatter für Bildung, dass Deutschland zu den Staaten gehört, in denen der Bildungserfolg am deutlichsten von der sozialen Herkunft abhängt.
Der Kampf gegen Studiengebühren ist zur Zeit nicht die einzige soziale Auseinandersetzung. Vielmehr lässt er sich in eine Reihe weiterer sozialer Bewegungen einordnen: Ob Wohnungsprivatisierung, Hartz IV oder die Folgen der Globalisierung: Lebensrisiken werden individualisiert, Chancengleichheit verhindert! Die Schere zwischen Arm und Reich klafft weiter auseinander. Ausführliche Informationen findet Ihr auf der Webseiteseite der Freien-Uni-Bochum. (weiterlesen)

Donnerstag 05.04.07, 15:29 Uhr
Pressemitteilung vom 05.04.2007

Filmfestival »ueber arbeiten« am 17. - 23. Mai 2007
im Metropolis in Bochum

Bochumer Sozialforum
Soziales Zentrum, Rottstraße 31, 44793 Bochum
http://www.sozialforum-bochum.de * info@sozialforum-bochum.de

Am 17. - 23. Mai 2007 läuft im Metropolis im Bochumer Hauptbahnhof das Filmfestival »ueber arbeiten«. Es präsentiert Dokumentarfilme, die die Themen Arbeit, Wirtschaft und Globalisierung umkreisen. Die Filme stellen Fragen nach der Zukunft und dem Wert von Erwerbsarbeit für unsere Gesellschaft. Sie zeigen globale Verbindungen zwischen den verschiedensten Lebens- und Arbeitswelten und die internationalen Verflechtungen von Großkonzernen. Und sie geben Denkanstöße für mögliche Formen des Zusammenlebens in einer Gesellschaft, deren Erscheinungsbild nicht zuletzt vom Engagement und von der Solidarität des Einzelnen abhängen.
Koordiniert wird das Festival, das bundesweit in 80 Städten von der “Aktion Mensch” organisiert wird, in Bochum vom Sozialforum. Zahlreiche örtliche Organisationen, Gruppen und Initiativen unterstützen und begleiten das Filmfestival. (weiterlesen)

Donnerstag 05.04.07, 15:20 Uhr

Regionale Festival-PartnerInnen

Koordiniert wird das Festival »über arbeiten«, das bundesweit in 80 Städten von der “Aktion Mensch” organisiert wird, in Bochum vom Sozialforum. Folgende örtliche Organisationen, Gewerkschaften, Gruppen und Initiativen unterstützen und begleiten das Filmfestival als Filmpartner (Stand 11.04.07):

Arbeitskreis Erwerbslose der IG Metall Bochum
Arbeitsloseninitiative Werkschlag
Asienhaus Essen
Attac Bochum
Attac Campus Bochum
DGB-Jugend Ruhr Mark
DGB Region Ruhr-Mark
Eine-Welt-Forum Bochum (Infos auf der Webseite der ESG-Bochum)
Friedensplenum Bochum
Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Uni
Kampagne für Saubere Kleidung/Wuppertal
LabourNet.de
Sozialforum Bochum (Stadtkoordination)
Unabhängige Sozialberatung
Verbraucherzentrale Bochum
Ver.di-Erwerbslosenausschuss Bochum-Herne
VVN-BdA Bochum

Donnerstag 05.04.07, 13:06 Uhr

Fotos zum Filmfestival »ueber arbeiten«

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Mittwoch 04.04.07, 17:21 Uhr
Termin: 23.05.07 - 18:00 Uhr
Filmfestival »ueber arbeiten«

China Blue

Regie: Micha X. Peled, USA 2005, 87 Min., OmU: Englisch/Chinesisch mit deutschen Untertiteln
regionale Filmpartner:
Asienhaus Essen, Bochumer Verbraucherzentrale, Kampagne für Saubere Kleidung/Wuppertal, Eine Welt Forum

Regisseur Peled teilt die Perspektive dreier Arbeiterinnen einer Jeansfabrik; Menschen, überwiegend junge Frauen, die täglich unter Hochdruck bis zu 14 Stunden schuften – illegal ohne einen Vertrag in der Tasche und für einen Hungerlohn von zwei Euro pro Tag. Dabei grenzen die Zustände in diesen Betrieben schon an Sklaverei. Folglich sind Filmemacher bei den Unternehmern auch nicht willkommen. Peled hat sie überlistet und nur so Bilder eingefangen, denen die Augen kaum trauen wollen: Einige Mädchen heften sich Wäscheklammern an ihre Lider, damit sie im Erschöpfungszustand nur ja nicht einschlafen. Nachts drängen sie sich in engen Achtbett-Zimmern mit dürftigen Waschmöglichkeiten. An ein Privat- oder gar Intimleben in solch bescheidenen Behausungen ist gar nicht zu denken. Männerbesuch ist nicht gestattet, Schwangeren droht eine Kündigung, wenn sie nicht abtreiben.

Gesprächspartner: Peter Franke (Asienhaus Essen) | Moderation: Reinhard Wegener | Präsentation der Kampagne „Saubere Kleidung“ durch Christiane Schnura (Kampagne für Saubere Kleidung/Wuppertal) und die Bochumer Verbraucherzentrale
Eintritt: 5,- Euro | ermäßigt 3,- Euro | Kino Metropolis im Hbf-Bochum

Infoblatt als PDF

Film-Trailer anschauen

Mittwoch 04.04.07, 17:18 Uhr
Termin: 22.05.07 - 18:00 Uhr
Filmfestival »ueber arbeiten«

ENRON - The Smartest Guys in the Room

Regie: Alex Gibney, USA 2005, 109 Min., OmU: Englisch mit deutschen Untertiteln
regionale Filmpartner:
DGB-Jugend, Bochumer Sozialforum

Innenansichten eines Großkonzerns: ENRON steht für den größten Finanzskandal der US-Wirtschaftsgeschichte. Der Energie-Konzern, bei dessen Insolvenz 20.000 Menschen ihren Job verloren, gründete sein Geschäft auf konsequentes Bilanzfälschen. Schamlos hatten die verantwortlichen Manager sich persönlich bereichert und dabei zwei Milliarden Dollar an Pensionsfonds ihrer Mitarbeiter vernichtet. Der Dokumentarfilm rekonstruiert die Details dieses Börsenkrimis.

Die DGB Jugend und das Bochumer Sozialforum werden in der anschl. Diskussion darüber informieren, daß es ähnliche Beispiele auch in Deutschland gibt. Gesprächspartnerin: Mag Wompel (LabourNet Germany) | Moderation: Simone Dreyer (DGB-Jugend).
Eintritt: 5,- Euro | ermäßigt 3,- Euro | Kino Metropolis im Hbf-Bochum

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Film-Trailer anschauen

Mittwoch 04.04.07, 17:14 Uhr
Termin: 21.05.07 - 18:00 Uhr
Filmfestival »ueber arbeiten«

Des Wahnsinns letzter Schrei

Regie: Bärbel Schönafinger, Tanja von Dahlern; Deutschland 2005, 60 Min., deutsch
regionale Filmpartner:
DGB Region Ruhr-Mark, Arbeitskreis Erwerbslose der IG Metall, Werkschlag…

Leere öffentliche Kassen auf der einen Seite, hohe Unternehmensgewinne und Renditen auf der anderen. Hartz-IV-Empfänger und Ein-Euro-Jobber hier – deregulierte Arbeitsmärkte und die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft dort. Nie zuvor klaffte die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland so weit auseinander wie gegenwärtig, nie zuvor war die Ungewissheit der Menschen so groß.

regionale Filmpartner: Ver.di-Erwerbslosen -ausschuss Bochum-Herne, Bochumer Sozialforum, Unabhängige Sozialberatung

»Des Wahnsinns letzter Schrei« stellt die Befürworter der globalisierten Arbeitswelt mit ihren Niedriglohnsektoren den davon Betroffenen gegenüber. Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger schildern ihr Leben unterhalb der Armutsgrenze. Die politisch Verantwortlichen rufen derweil ungerührt zu mehr Eigeninitiative auf. Anhand beeindruckender Zahlen und Statements von Juristen, Ökonomen und Politikern zeigt der Dokumentarfilm, dass es sich bei der von allen Seiten gepredigten Notwendigkeit des einschlagenen wirtschaftspolitischen Kurses nicht zuletzt um Ideologie handelt.

Gesprächspartner: Martin Künkler (Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen, angefragt), Wolfgang Schaumburg (ehem. Betriebsrat Opel, Filmprotagonist) | Moderation: Michael Hermund (DGB-Vorsitzender, Region Ruhr-Mark) | Filmpartner: Bochumer Sozialforum, Unabhängige Sozialberatung, ver.di-Erwerbslosenauschuss, DGB Region Ruhr-Mark, Werkschlag, Arbeitskreis Erwerbslose der IG Metall
Eintritt: 5,- Euro | ermäßigt 3,- Euro | Kino Metropolis im Hbf-Bochum

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Mittwoch 04.04.07, 17:11 Uhr
Termin: 20.05.07 - 18:00 Uhr
Filmfestival »ueber arbeiten«

Schwarzes Gold

Regie: Marc Francis, Nick Francis; Großbritannien 2006, 80 Min., OmU: Englisch/Oromo/Landessprachen mit deutschen Untertiteln
regionale Filmpartner:
Bochumer Eine-Welt-Forum

Aus einem Kilo Kaffeebohnen lassen sich 80 Tassen Kaffee gewinnen. Ein Coffeeshop in Berlin, Paris oder Los Angeles setzt damit ungefähr 230 Dollar um. Die Bauern der äthiopischen Oromia-Kaffee-Kooperative erhalten dagegen bloß fünfzig Cent pro Kilo. Denn die Verkaufspreise werden an den großen Kaffeebörsen in New York und London festgelegt. Unermüdlich bemüht sich Tadesse Meskela die lange Kette von Zwischenhändlern zu verkürzen, und bietet sein hochqualitatives Produkt auf Messen in Europa und den USA direkt den Röstereien an. Doch auch »Fair Trade« wird einem Entwicklungsland wie Äthiopien nicht ausreichend helfen können. Der Dokumentarfilm »Schwarzes Gold« von Marc und Nick Francis zeigt das Netz von Abhängigkeiten in einer Weltwirtschaft, wo reiche Länder ihre Landwirtschaft großzügig subventionieren und dadurch die Preise – zum Schaden der südlichen Herstellerländer - niedrig halten.

Das Bochumer Eine-Welt-Forum wird diesen Film inhaltlich ergänzen, Kostproben und Informationen über fair gehandelten Kaffee (Fair Trade) am Beispiel des “Bochum Kaffees” vorstellen. Dagmar Wolf (Eine Welt Forum Bochum) wird als Gesprächspartnerin zur Verfügung stehen.
Eintritt: 5,- Euro | ermäßigt 3,- Euro | Kino Metropolis im Hbf-Bochum

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Mittwoch 04.04.07, 16:15 Uhr
Termin: 10.04.07 - 11:00 Uhr

Opfer rechter Gewalt: Eröffnung der Ausstellung im Forum der Volkshochschule

Die Ausstellung porträtiert 134 Menschen, die rechter Gewalt seit 1990 zum Opfer fielen. Die Ausstellung ruft diese Menschen in Erinnerung.
Nach der Präsentation im Jahrhunderthaus der IG-Metall wird die Ausstellung in Kooperation der VHS mit der VVN-BdA Bochum im Forum des BVZs gezeigt. Die Eröffnung ist am Dienstag, den 10. April, um 11 Uhr im Clubraum der Volkshochschule (Gustav-Heinemann-Platz 2-6). Es sprechen:

  • Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz
  • Klaus Kunold, VVN - BdA
  • Uli Borchers (Bündnis gegen Rechts)

Die Ausstellung wird bis zum 21. April im Forum der Volkshochschule zu sehen sein.
Viele wurden getötet, weil für sie im Weltbild von Rechtsextremisten kein Platz ist; manche, weil sie den Mut hatten, Nazi-Parolen zu widersprechen. Einige Schicksale bewegten die Öffentlichkeit, viele wurden kaum zur Kenntnis genommen, vergessen sind die meisten.
Von vielen der Toten wurde nie ein Foto veröffentlicht, von manchen noch nicht einmal der Name.
Im Herbst 2000 veröffentlichte die „Frankfurter Rundschau“ und „Der Tagesspiegel“ eine Chronik von 93 Opfern rechter Gewalt. Weil die Bundesregierung nur 39 Tote seit 1990 als Opfer rechtsmotivierter Gewalttaten anerkennt, entfachte die Veröffentlichung einen politischen Streit.
Die Ausstellung erinnert an 134 Menschen – eine Dokumentation gegen die Verdrängung des Ausmaßes rechter Gewalt in Deutschland.

Bündnis-Webseite: Eine Stadt solidarisch - Nazis keine Chance - Bochum gegen rechts

Nicht totschweigen, die totschlagen! In unserer Stadt brauen die Volksverhetzer der NPD-Landeszentrale, oft unterstützt von gewaltbereiten Kameradschaften, ihren Sprengstoff aus Fremdenhass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus, der sich immer wieder in Gewalt und Totschlag entlädt. Der Naziladen im Ehrenfeld bietet Sachen der Marke pro violence an. Der breite Protest dagegen zeigt: Wir in Bochum lassen uns unsere Kultur eines solidarischen und friedlichen Miteinanders nicht zerstören: Nazis haben bei uns keine Chance!

 
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