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Montag 14.05.07, 18:44 Uhr
Perfekter Medienverbund der Arbeitgeber

Drittmittelfernsehen: Günter Ederers neue Märchen-Stunde

Massage des öffentlichen Bewusstseins

Am Montag, dem 14. und dem darauffolgenden Montag, dem 21. Mai, strahlt die ARD um 21:00 Uhr den Beitrag »Das Märchen vom gerechten Staat« aus. Autor ist Günter Ederer, der im Jahr 2003 schon einmal eine Märchen-Reihe verfasst hatte: »Das Märchen von der gerechten Steuer«, »Das Märchen von der sicheren Rente« und »Das Märchen vom blühenden Arbeitsmarkt«. Die Märchen-Reihe wurde von der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) mitfinanziert.
2003 wurde der dritte Teil der Märchen-Reihe nur deshalb möglich, weil die arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die Rechte erwarb, die Video-Cassetten mit dieser Serie zu vermarkten. Für die Videorechte bezahlte die INSM seinerzeit 66.000 Euro, die laut Ederer vollständig in die Produktion der Serie einflossen. Ohne diese Hilfe der INSM wäre es damals bei zwei Folgen der Märchen-Serie geblieben. Laut Ederer habe die INSM keinen Einfluß auf die Inhalte der Serie genommen - warum auch, wenn man einer Meinung war?
Quelle: Blog Beitrag zur Bewußtseinssteuerung, www.udo-ehrich.de

Der HR, Günter Ederer und die deutsche Wirtschaft (epd):
[epd-2003] »Günter Ederer ist “der Mann, der uns aus dem Herzen spricht”. Sagt Dieter Rath von der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” über den altgedienten Fernsehmacher, von dem der Hessische Rundfunk (HR) jüngst in der ARD einen Dreiteiler über die “Märchen” der Sozialpolitik und den Reformstau in Deutschland platzierte.
“Ermöglicht wurde die Reihe u.a. durch die Zusammenarbeit mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. berolino.pr hat die Videorechte für die Serie erworben. Die Initiative wird im Abspann der Features genannt, und gegen eine Schutzgebühr können Interessenten die Videos anfordern. ,Das Märchen von der gerechten Steuer’, das heute Abend die Reihe in der ARD eröffnet, ist eine Reise durch das Horror-Geflecht deutscher Steuergesetze”, hieß es dazu in einer Vorankündigung, die die Landesvereinigung der Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz termingerecht zum Sendestart am 26. März veröffentlicht hatte.
Das lässt aufhorchen: “ermöglicht durch die Zusammenarbeit mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft”. Was steckt dahinter? Die in Berlin ansässige berolino.pr gmbh (Handelsregister-Nr. HRB 74215) ist eine Tochter des Deutschen Institutsverlags, der wiederum gehört dem Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. berolino ist sozusagen die operative Einheit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (Slogan: “Chancen für alle”).«