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Mittwoch 29.08.07, 10:24 Uhr
Freitag, 21. September 2007 um 18:00 Uhr
Dokumentarfilm und Diskussion

Privatisierung: Bahn unterm Hammer

Unternehmen Zukunft oder Crash-Fahrt auf den Prellbock?

attac Bochum und Witten laden ins endstation.kino Bhf Langendreer:
“Der Kunde möchte eine günstige Fahrkarte und eine pünktliche, bequeme Fahrt.” (Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn AG)
Der Dokumentarfilm “Bahn unterm Hammer” zeigt: Dieser Wunsch wird nicht erfüllt werden.

Eine tolle Sache, diese Bahn: Ein Wunder der Organisation und Logistik, pünktlich wie ein Uhrwerk, umweltfreundliche, beständig erneuerte Spitzentechnologie auf einer von Steuergeldern errichteten Infrastruktur, die kundenfreundlich auch den letzten Winkel des Landes erreicht. Die preiswerteste Bahn Europas, sauber, bequem. Die Bahn ist das beste Verkehrsmittel für alle und von allen geliebt. In der Schweiz.
In Deutschland dagegen fährt die Bahn andere Ziele an. In Hamburg will sie den Hafenbetreiber kaufen, zwischen Ingolstadt und Nürnberg mag sie Fahrgäste nicht mehr komfortabel transportieren: Hier wie an anderen Bahnhöfen zwingt sie die Pendler ins Auto. Die Bahn legt jedes Jahr neu regionale Strecken still, gibt 30 bis 50 Bahnhöfe auf und konzentriert sich auf die hochprofitablen Rennstrecken, auf der ein ICE für kurze Zeit Rekordgeschwindigkeiten erreicht. Nicht selten vertrödelt er danach die Zeit beim Warten auf freie Gleise vorm Bahnhof oder auf den zahlreichen Langsamfahrstellen (Bahnjargon LAs), die die Schienensprinter ausbremsen …
Die Dokumentation “Bahn unterm Hammer” zeigt, dass die Deutsche Bahn AG kein Interesse daran hat, ein gutes öffentliches Verkehrsmittel zu sein. Sie will als “weltweit führender Mobilitäts- und Logistikdienstleister und Manager hochkomplexer Verkehrsnetzwerke” (Selbstdarstellung) der Börse und nicht Fahrgästen gefallen. Dazu sind ihr fast alle Mittel recht: Streckenstillegungen, Servicevermeidung, Rückzug aus dem Güterverkehr, Verschleuderung des Vermögens. Aber der Film zeigt auch Alternativen: Wo die Bahn nicht an multinationale Konzerne verschleudert, sondern an Kommunen verpachtet wird, die im Interesse ihrer Bürger handeln, funktioniert sie plötzlich wieder. Wie in der Schweiz …
Im Anschluss an den Dokumentarfilm Diskussion zur Privatisierung der DB in Raum 6
VeranstalterIn: attac Bochum und Witten

www.bahn-fuer-alle.de