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Unabhängige Sozialberatung

Beratungszeiten:
Dienstag: 16.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag: 11.00 - 13.00 Uhr

 

Archiv - April 2008

 
Mittwoch 30.04.08, 09:43 Uhr
Termin: 01.05.08 - 11:00 Uhr

1. Mai: “Sozialticket jetzt! - Jetzt unterschreiben!”

1. Mai: Aufstehn für das Sozialticket!
1. Mai: Aufstehn für das Sozialticket!

Auf der DGB-Kundgebung zum 1. Mai wird die Initiative für ein Sozialticket in Bochum mit der Forderung “Sozialticket jetzt” zum ersten Mal spektakulär an die Öffentlichkeit treten: »Wir fordern für Bochum kurzfristig ein Sozialticket für alle, deren Einkommen unterhalb der Armutsgrenze liegt. Wir hoffen, dass diesem Beispiel andere Städte folgen und ein Sozialticket im gesamten VRR eingeführt wird. Dies sollte rechtzeitig umgesetzt werden, damit die Kulturhauptstadt Europas auch eine soziale Komponente bekommt.« Die Mehrheit der Organisationen, Gruppen und Initiativen, die mit einem Stand auf dem Gewerkschaftsfest vor dem Rathaus vertreten sind, haben den Aufruf für ein Sozialticket in Bochum unterschrieben. Mit dem abgebildeten Nelken-Plakat werden die UnterstützerInnen an ihren Ständen werben und Unterschriften für die Einführung eines Sozialtickets sammeln. Die Nelke ist u.a. Symbol für Mobilität und Freifahrt im öffentlichen Nahverkehr. Mit der Nelke am Hemd kommen die DemonstrantInnen umsonst zur DGB-Kundgebung. Das breite Bündnis will dafür sorgen, dass lokale Mobilität für Hartz IV-EmpfängerInnen nicht länger ein kaum bezahlbarer Luxus bleibt. Zu den UnterzeichnerInnen des Aufrufes gehören inzwischen der DGB und Einzelgewerkschaften, der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Sozialverband VDK, der Mieterverein, der AStA der Ruhr-Uni, der Kinder- und Jugendring, Die Grünen, Die Linke, die Soziale Liste, die Arbeitslosen-Initiativen und -Beratungsstellen sowie 50 weitere Organisationen.

Das Plakat als PDF-Datei.

Donnerstag 24.04.08, 13:33 Uhr
Termin: 29.04.08 - 20:00 Uhr

Arbeitswelten in China

Am Dienstag, dem 29. April findet um 20.00 Uhr im Sozialen Zentrum, Rottstr. 31 eine Veranstaltung mit Peter Franke und Wolfgang Schaumberg über aktuelle Entwicklungen in China statt. In der Einladung heißt es: “Hinter den täglich gelieferten Bildern aus China steht ein tumultartiger Prozess sozialer Umwälzung und Neuzusammensetzung, eine Dynamik kapitalistischer Verwüstung und sozialer Kämpfe. An diesem Abend wollen wir uns die Fragen stellen, wie unterschiedlich Arbeitswelten in China aussehen, funktionieren, welche Lebenswelten sie hervorbringen, wie sie kontrolliert werden und welche Ausstrahlung sie international haben. Wir wollen uns nicht nur mit der Rolle der ArbeiterInnen und WanderarbeiterInnen auseinander setzten, sondern auch mit dem Status der BäuerInnen. Es soll darüber berichtet und diskutiert werden, welche Formen von Interessenvertretungen in China hervorgebracht werden und welche Lebensqualitäten sie jetzt und in Zukunft den Menschen in China ermöglichen. Die Referenten haben seit 2005 drei politische Erfahrungs- und Austauschreisen organisiert, und sowohl im südlichen Industriegebiet, wie in ländlichen Gebieten, wie in Hongkong, Shanghai und Beijing viele Erfahrungen in offiziellen Kontakten, wie auch vor allem in inoffiziellen (Basisinitiativen unter WanderarbeiterInnen, in Dörfern, Neue Linke an Unis Shanghai/Beijing) gesammelt. Daraus wird für die nächsten 3 Jahre ein politisches Vernetzungsprogramm erarbeitet. Auch unter Linken gibt es sehr unterschiedliche Einschätzungen der Entwicklung in China und ihrer Bedeutung für die globale Entwicklung und emanzipatorische Ansätze insgesamt, über die zu streiten sich lohnt.”
Peter Franke, Sozialwissenschaftler und Mitarbeiter im Asienhaus in Essen, geboren in China und Mutter Chinesin, hat seit 2005 zusammen mit Wolfgang Schaumberg drei politische Bildungsreisen zum Thema Arbeitswelten in China mit Vertauensleuten, Betriebsräten, Sozialwissenschaftlern und Journalisten organisiert.

Dienstag 22.04.08, 18:02 Uhr
Termin: 28.04.08 - 19:00 Uhr

April-Plenum des Bochumer Sozialforums

Wir möchten Euch zum April-Plenum des Sozialforums einladen. Unser monatliches Arbeitstreffen findet, wie gewohnt am letzten Montag eines Monats, am 28. April um 19:00 Uhr im Sozialen Zentrum (Rottstr. 31) statt. Dort kommen alle Arbeitsgruppen des Bochumer Sozialforums zusammen. Das Plenum ist - wie immer - offen für neue Aktive und Interessierte!

Dienstag 22.04.08, 16:01 Uhr
Termin: 11.05.08 - 10:00 Uhr
9. - 12. Mai 2008, Universität Dortmund (Campus Nord)

BUKO31-Kongress: Dabei sein ist alles?

Kämpfe für Selbstbestimmung und gegen globale Ausschlüsse

BUKO31-Kongress: Dabei sein ist alles?
Das komplette Programm für Freitag, Samstag, Sonntag und Montag.

Über Pfingsten treffen sich zum BUKO-Kongress vier Tage lang internationalistische Gruppen, soziale Bewegungen, UmweltaktivistInnen, Studierende, MigrantInnen und interessierte Einzelpersonen an der Dortmunder Uni. BUKO steht für Bundeskoordination Internationalismus. Dieses Jahr findet der Kongress zum 31. Mal statt, das erste Mal in seiner Geschichte ist er im Ruhrgebiet. Es werden 600 bis 1.000 Teilnehmer/innen erwartet.
Die zentralen Themen des diesjährigen BUKO sind: Arbeit und soziale Entsicherung, Migration, Energie und Klima, Krieg und die EU. Unter dem Motto “Dabei sein ist alles? Kämpfe für Selbstbestimmung und gegen globale Ausschlüsse” werden die Kongressteilnehmer/innen der Frage nachgehen, wie echte Mitbestimmung zu den genannten Themen aussieht und was getan werden kann, um diese einzufordern und durchzusetzen
Mit der Frage, was eine antirassistische und internationalistische Linke den schlechten Verhältnissen weltweit entgegensetzen kann, beschäftigt sich der BUKO auch aus historischer Perspektive: So findet am Samstagabend, den 10. Mai, um 20 Uhr, eine Diskussion zum Thema “1968 international” statt. Dabei geht es darum, in Erinnerung zu rufen, was 1968 jenseits der deutschen und französischen Universitäten passiert ist: Etwa der Prager Frühling, die Revolte in Mexiko, die Unabhängigkeit vieler Kolonien in Afrika, die Indochinakriege und die Kulturrevolution in China. Geladen sind Angelika Ebbinghaus (Stiftung Sozialgeschichte, Bremen), Peter Franke (Asienhaus), Dr. Amadou Lamine Sarr (Institut für Geschichte, Univ. Wien) und Ute Kätzel (Autorin, Historikerin, Soziologin, Berlin). Näheres.

Dienstag 22.04.08, 09:53 Uhr
EU weiterhin in schlechter Verfassung

Mailkampagne gegen den EU-Reformvertrag

Noch ist es nicht zu spät. Werden Sie jetzt aktiv.

Mailkampagne gegen den EU-ReformvertragAm Freitag wird der Bundestag über den sogenannten EU-Reformvertrag entscheiden. Gruppen der Friedensbewegung und ATTAC starten jetzt eine Kampagne dagegen: »Die Zeit drängt! Am 25. April soll der “neue” EU-Vertrag, der “Lissabonner Vertrag”, der auch “EU-Reformvertrag” genannt wird, im Bundestag und am 23. Mai im Bundesrat ratifiziert werden. Der Lissabonner Vertrag stimmt in allen wesentlichen Punkten mit dem EU-Verfassungsvertrag überein, der in Frankreich und den Niederlanden in Referenden abgelehnt wurde. Die globalisierungskritische Bewegung und die Friedensbewegung kritisierten den EU-Verfassungsvertrag und damit auch den Lissabonner Vertrag als neoliberal, militaristisch und undemokratisch.
Bislang fand in Deutschland aber auch EU-weit kaum eine öffentliche Diskussion über die Inhalte des Vertrages statt. Deshalb wollen wir die Tage vor der Abstimmung dazu nutzen, kritischen Positionen Gehör zu verschaffen. Dies ist umso notwendiger, weil der Vertrag einem friedlichen und sozialen Europa ein Absage erteilt. Denn der Lissabonner Vertrag ist

  • Undemokratisch:
    Der Vertrag wurde erneut im stillen Kämmerlein unter Ausschluss der europäischen Öffentlichkeit ausgehandelt. Er ignoriert die Voten in Frankreich und den Niederlanden und soll (mit Ausnahme Irlands) ohne Zustimmung der Bevölkerung ratifiziert werden.
  • Neoliberal:
    Mit dem Lissabonner Vertrag wird eine bestimmte - und zwar die neoliberale - Wirtschaftsform festgeschrieben. In Artikel 98 etwa heißt es: “Die Mitgliedstaaten und die Union handeln im Einklang mit dem Grundsatz einer offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb.” Während sich hierdurch die eklatanten sozialen Schieflagen innerhalb Europas weiter verschärfen werden, soll die weltweite Armut ausgerechnet durch “die Integration aller Länder in die Weltwirtschaft [und] den schrittweisen Abbau internationaler Handelshemmnisse” (Artikel 10a) bekämpft werden. Hierdurch wird jedoch, wie allgemein bekannt ist, die Armut weiter zunehmen.
  • Militaristisch:
    Der Vertrag bestimmt, dass Truppen von EU-Mitgliedstaaten für weltweite Militär- und Kampfeinsätze zur Verfügung stehen müssen. Der Vertrag schreibt den Mitgliedsstaaten vor, ihre Militärausgaben zu erhöhen und räumt dem Europäischen Parlament keine Mitentscheidungsrechte in außen- und militärpolitischen Fragen ein. Darüber hinaus eröffnet er auch noch die Option für Militäreinsätze innerhalb der Europäischen Union (”Solidaritätsklausel”).

Es gibt also viele gute Gründe, diesen Vertrag abzulehnen (noch mehr finden sich in dieser ausführliche Analyse: www.imi-online.de/download/IMI-Analyse-31-2007.pdf

Noch ist es nicht zu spät. Werden Sie jetzt aktiv.
Fordern Sie bitte ihre/n örtliche/n Bundestagsabgeordnete/n dazu auf, gegen den Vertrag zu stimmen oder sich wenigstens dafür einzusetzen, dass die Öffentlichkeit an diesem Prozess beteiligt wird. Senden Sie ihm bitte nachfolgende e-mail mit einer umfangreichen Ablehnungsbegründung zu.«

Mittwoch 16.04.08, 08:52 Uhr

»Bundessozialgericht gegen Erwerbslose«

[www.jungewelt.de] 16.04.2008
»Kassel. Erwerbslose können auch dann zum Verkauf ihrer Lebensversicherungen gezwungen werden, wenn sie neben dieser privaten Altersvorsorge fast keinen Anspruch auf eine gesetzliche Rente haben. Das entschied am Dienstag das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel. Geklagt hatte ein 51jähriger, dem wegen seiner Lebensversicherung im Wert von rund 45000 Euro kein Arbeitslosengeld II bewilligt worden war. Weil der Mann jahrelang selbstständig war und nicht in die Rentenkasse eingezahlt hat, kann er im Alter lediglich eine gesetzliche Rente von 88,23 Euro im Monat erwarten. Deutschlands oberste Sozialrichter wollten darin jedoch keinen Härtefall erkennen, der Ausnahmen von der grundsätzlichen Verpflichtung der Arbeitslosen zur Verwertung von Versicherungen zuläßt. (ddp/jW)«

Freitag 11.04.08, 13:21 Uhr
Termin: 14.04.08 - 19:00 Uhr

Einladung zum Sondertreffen des Sozialforums

Themen: Sozialticket - 1. Mai - Zeitung "Schöne Welt"

Zu einem Sondertreffen am kommenden Montag um 19:00 Uhr lädt das Sozialforum  in das Soziale Zentrum (Rottstr. 31) ein.
Hier  möchten wir die Aktivitäten des Sozialforums zum Sozialticket für den 1. Mai besprechen und vorbereiten. Das Sozialforum wird mit  einem Infostand bei der 1. Maikundgebung des DGBs vertreten sein.
Die nächste Ausgabe der Zeitung des Sozialforums “Schöne Welt” soll ebenfalls zum 1. Mai erscheinen. Sozialticket und Darstellung von “Armutszahlen” sind die geplanten Themenschwerpunkte.

Montag 07.04.08, 10:46 Uhr
Termin: 20.05.08 - 00:00 Uhr
Aufruf

Unabhängige Sozialberatung in NRW gefährdet!

Mitmachen beim Aktionstag für Sozialberatung in NRW am 20. Mai 2008

Unabhängige Sozialberatung verteidigenArbeitslosenzentren und Arbeitslosenberatungsstellen aus NRW rufen landesweit zur Teilnahme an einem Aktionstag gegen die Streichung der Finanzierung von unabhängigen Sozialberatungsstellen auf. Am Dienstag, dem 20. Mai, 2008 findet die Beratung für Arbeitslose, BezieherInnen von Sozialleistungen und Menschen mit geringem Einkommen vor örtlichen ARGEn, Rathäusern oder auf Marktplätzen statt. BeraterInnen werden an diesem Tag im Freien beraten, um auf die katastrophale Lage der Sozialberatung in NRW aufmerksam zu machen. Ratsuchende sollen sich solidarisch erklären und erhalten Gelegenheit ihre Beratungsstelle zu unterstützen.

Aufruf:

Unabhängige Sozialberatung verteidigen

Für die Weiterführung der Landesfinanzierung unabhängiger Beratung von Sozialleistungsbeziehern und Menschen mit geringen Einkommen!
Wer arbeitslos ist und von Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe leben muss, den trifft es hart. Oft fühlen sich Betroffene einer übermächtigen Arbeitslosen- und Sozialverwaltung hilflos ausgesetzt. Für mehr als hunderttausend Ratsuchende pro Jahr sind deshalb die aus Landesmitteln geförderten 75 Arbeitslosenzentren und 65 Beratungsstellen in NRW eine Art „letzter Rettungsanker“. Hier stoßen sie auf offene Ohren, Verständnis und erhalten fachlich kompetente Beratung und Unterstützung zur Lösung ihrer Probleme. (weiterlesen)

Montag 07.04.08, 09:36 Uhr
Termin: 08.04.08 - 19:00 Uhr

DGB und VHS: Eliten und Macht in Europa

mit Professor Dr. Michael Hartmann

In seinem Buch „Mythos von Leistungseliten“ (2002) beschreibt der Soziologieprofessor Hartmann von Spitzenkarrieren in Deutschland und deren sozialen Herkunft in Wirtschaft, Politik, Justiz und Wissenschaft. Ergebnis: „Geschlossene Gesellschaft“!
In seiner aktuellen Untersuchung „Eliten und Macht in Europa“ (2007) geht es um einen internationalen Vergleich der Eliten. Eine der wesentlichen Fragen lautet: „Gibt es zwischen der Struktur der Eliten und der sozialen Ungleichheit einen Zusammenhang?“ Eine Antwort lautet: Die Herkunft und Homogenität der Eliten steht dabei in direktem Zusammenhang mit der sozialen Ungleichheit. Allgemein gilt: „Je exklusiver und homogener eine nationale Elite, umso größer die Kluft zwischen Arm und Reich.“
DGB-Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Bochum.
Ort: VHS Bochum im BVZ, Raum 1026

Donnerstag 03.04.08, 11:00 Uhr
Aufruf

Sozialticket für Bochum

Obwohl wir in einem der reichsten Länder der Welt leben, wächst seit Jahren die Zahl der von Armut betroffenen Menschen auch in unserer Stadt. Allein die ARGE Bochum bilanziert, dass im Jahr 2007 rund 38.600 Menschen auf ihre Leistungen angewiesen waren. Hinzu kommen Tausende weitere von Armut betroffene, die z. B. eine niedrige Rente empfangen, einen Lohn bekommen, der kaum zum Leben reicht oder die auf Unterstützung als Asylsuchende angewiesen sind. Eine menschenwürdige Teilhabe an unserer Gesellschaft wird ihnen verweigert, obwohl dies zumindest in Teilbereichen oft mit relativ geringem Aufwand möglich wäre. Ein Beispiel hierfür ist der Ausschluss von den Möglichkeiten der Mobilität, die unsere Gesellschaft bereit hält.

Mobilität wird zum Luxus
Für den öffentlichen Nahverkehr sind im Regelsatz für Menschen, die “Hartz IV” empfangen, weniger als 12 Euro vorgesehen. Ein 4er-Ticket der Preisstufe A (also zwei Hin-und Rückfahrten) kostet 7,40 Euro. Die preiswerteste Monatskarte (Ticket 1000, Preisstufe A, ab 9.00 Uhr) kostet bereits 39,20 Euro. Mobilität wird für Arme damit zum Luxus.

Mobilität ist eine entscheidende Bedingung, um am sozialen und kulturellen Leben teilzuhaben.
Die Möglichkeit, Busse und Bahnen zu nutzen, ist Voraussetzung, um soziale Kontakte aufrecht zu halten. Selbst Suppenküchen oder Kleiderkammern sind häufig nur über lange Anfahrtswege erreichbar. Mobilität ist wichtig beim Finden eines Arbeitsplatzes oder um preisgünstig einzukaufen.
Als der Sozialstaat noch als Errungenschaft galt und nicht als Belastung diffamiert wurde, war es selbstverständlich, dass für Behinderte und auch ihre Begleitungen ein Nulltarif im Nahverkehr eingeführt wurde. Das gilt zum Teil noch heute. Auch für Familien, die drei oder mehr Kinder haben, gibt es ab dem dritten Kind das „Schoko-Ticket“ zum Null-Tarif. Dieser Nulltarif muss ausgeweitet werden. Eine soziale Gesellschaft sollte niemanden von Mobilität ausschließen. Die Möglichkeiten dazu, der ÖPNV, werden ohnehin bereit gehalten.

Berlin hat´s, Köln hat´s, Dortmund hat´s…
Andere Städte, wie z.B. Dortmund, haben wenigstens ein Sozialticket eingeführt, das 15 Euro im Monat kostet und für arme Menschen damit kein unerschwinglicher Luxus mehr ist. Das Beispiel in Dortmund zeigt, dass eine solche Lösung auch im VRR möglich ist.

…und wir wollen es endlich auch in Bochum!
Wir fordern für Bochum kurzfristig ein Sozialticket für alle, deren Einkommen unterhalb der Armutsgrenze liegt. Wir hoffen, dass diesem Beispiel andere Städte folgen und ein Sozialticket im gesamten VRR eingeführt wird. Dies sollte rechtzeitig umgesetzt werden, damit die Kulturhauptstadt Europas auch eine soziale Komponente bekommt.

Aufruf mit Unterschriftenliste als PDF-Datei.

Folgende Personen, Gruppen und Organisationen unterstützen die Forderung nach einem Sozialticket für Bochum: (weiterlesen)