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Unabhängige Sozialberatung

Beratungszeiten:
Dienstag: 16.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag: 11.00 - 13.00 Uhr

 

Archiv - Juni 2008

 
Mittwoch 25.06.08, 13:53 Uhr
Termin: 30.06.08 - 19:00 Uhr

Juni-Plenum des Bochumer Sozialforums

Wir möchten Euch zum nächsten Plenum des Sozialforums einladen. Unser monatliches Arbeitstreffen findet, wie gewohnt am letzten Montag eines Monats, diesmal am 30. Juni um 19:00 Uhr im Sozialen Zentrum (Rottstr. 31) statt. Das Plenum ist - wie immer - offen für neue Aktive und Interessierte!

  • Ganz oben auf der Tagesordnung steht das “Sozialticket”:
    Nach dem erfolgreichen, ruhrgebietsweiten “Ratschlag Sozialticket” vom DGB und nach der Abstimmung des Bochumer Rates über die “Einführung des Sozialtickets in Bochum” vom 25.6. möchten wir den bisherigen Verlauf der Kampagne für ein Sozialticket und den Stand der Dinge auswerten. Die rot-grüne Ratsfraktion wird mit ihrem Antrag nur ein Lippenbekenntnis, aber keinen wirklichen Beitrag für die Einführung des Sozialticket in Bochum leisten und die Verantwortung auf den Verwaltungsrat des VRR schieben. Deshalb plant das Bündnis “Sozialticket für Bochum - JETZT!” weitere Aktivitäten im August. Ebenfalls soll über eine regionale Vernetzung der ruhrgebietsweiten Initiativen für ein Sozialticket nachgedacht werden. Materialien zum “Ratschlag Sozialticket”
  • “Schöne Welt”:
    Planung der nächsten Zeitung des Sozialforums und weitere Aktivitäten.
  • Zukunft des Sozialen Zentrums:
    Das Soziale Zentrum wird umziehen und sucht neue Räume. Wir möchten überlegen, wie das Sozialforum aktiv die Gestaltung und das Konzept des neuen Sozialen Zentrums unterstützen kann.
  • 5. Europäisches Sozialforum - Another Europe is possible!:
    Das fünfte Europäische Sozialforum wird vom 17. bis 21. September 2008 in Malmö / Schweden stattfinden.
    Im deutschsprachigen Aufruf heißt es:
    »Wir fahren nach Malmö! Wir wollen ein Signal setzen gegen die Phrasen des neoliberalen Einheitsdenkens, die uns vorgaukeln, es gäbe keine Alternativen zur herrschenden Politik. Angeblichen “Zwängen der Globalisierung” sowie einer Europäischen Union, die uns lediglich Militarisierung, Umweltzerstörung und weiteren Sozialabbau bringt, die globale Armut und globale Probleme mehrt, setzen wir eine Globalisierung der Solidarität, des Widerstands und der Alternativen entgegen.
    Das bedeutet für uns: mehr Demokratie, Abrüstung, zivile Konfliktlösungen, die Gleichstellung von MigrantInnen und ein menschlicher Umgang mit Flüchtlingen und MigrantInnen. Migration ist kulturelle Bereicherung! Für die Außenpolitik der EU müssen die Rechte der Armen in den Entwicklungsländern Vorrang vor billigen Agrarprodukten, Profit und Rohstoffsicherung für europäische Konzerne haben.«

Weitere Diskussionspunkte können natürlich wie üblich ins Plenum eingebracht werden.

Montag 23.06.08, 14:39 Uhr
Presseinformation

Rot-grün täuscht Bevölkerung:
Sozialticket ist auch ohne eine Änderung des VRR-Tarifrechts möglich

Das Bochumer Sozialforum fordert alle interessierten BürgerInnen auf, zum Ratschlag für ein Sozialticket am morgigen Dienstag ab 18.00 Uhr in das Jahrhunderthaus der IG Metall zu kommen. Der DGB hat eine äußerst kompetente ExpertInnenrunde eingeladen, um zu überlegen, wie ein Sozialticket eingeführt werden kann.
Scharfe Kritik übt das Bochumer Sozialforum am Antrag von SPD und Grünen zur Ratssitzung am Mittwoch. Der Antrag zum Thema “Sozialticket” der rot-grünen Koalition zur Ratssitzung am kommenden Mittwoch ist unredlich. Hierin heißt es: “Falls eine Beschlussfassung für die verbundweite Einführung eines Sozialtickets nicht erfolgen sollte, soll anstelle dessen eine Änderung des VRR-Tarifrechts beschlossen werden. Hiermit soll dann zumindest den Kommunen, die ein solches Sozialticket wünschen, dessen Einführung ermöglicht werden.” Hiermit erwecken SPD und Grüne den Eindruck, dass sie ein Sozialticket ohne Änderung des VRR-Tarifrechts in Bochum nicht einführen können. Dies ist eine bewusste Täuschung der Bevölkerung. SPD und Grüne wissen genau, unter welchen Bedingungen sie auch ohne eine Änderung des VRR-Tarifrechts über die Einführung eines Sozialtickets verhandeln können.
Der VRR hat öffentlich in Zusammenhang mit der Einführung des Sozialtickets in Dortmund festgestellt: “Sofern eine vollständige Kostendeckung seitens der Stadt Dortmund sichergestellt würde, wäre eine preislich ermäßigte Abgabe eines Verbundtickets an bestimmte Kundengruppen laut Verbandssatzung auch heute schon ohne vorhergehenden Beschluss der Zweckverbandsgremien möglich.” Dies gilt natürlich auch für Bochum, aber auch für den gesamten Bereich der BOGESTRA.

Sonntag 08.06.08, 14:22 Uhr
Termin: 24.06.08 - 18:00 Uhr
Ruhrgebietsweite Konferenz:

Ratschlag Sozialticket

#Bestandsaufnahme #Umsetzungsmodelle #Erfahrungsaustausch #Vernetzung

Ratschlag Sozialticket - 24. Juni - BochumDienstag – 24. Juni 2008
18:00 – 21:00 Uhr
Jahrhunderthaus der IG-Metall Bochum
Alleestraße 80, 44793 Bochum
Veranstalter: DGB Ruhr-Mark
Einladung und Flyer als PDF-Datei

  • Welche sozialpolitische Bedeutung hat das Sozialticket?
  • Welche Erfahrungen gibt es mit dem Ticket in Dortmund und Köln?
  • An welchen Orten wird über das Ticket diskutiert?
  • Welche lokalen Umsetzungschancen und -schwierigkeiten gibt es im VRR?
  • Wie ist der Stand der Überlegungen im VRR?

Im Zuge der Diskussion um die Einführung des Sozialtickets für Bochum veranstaltet der DGB Ruhr-Mark die ruhrgebietsweite Konferenz “Ratschlag Sozialticket” am 24. Juni um 18:00 Uhr im Jahrhunderthaus der IG-Metall:
»Seit etlichen Jahren wird an verschiedenen Orten darüber beraten, wie auch für einkommensarme Bürgerinnen und Bürger das Grundrecht auf Mobilität gewährleistet werden kann. Für den öffentlichen Nahverkehr sind im Regelsatz für Menschen, die “Hartz IV” empfangen, weniger als 12 Euro vorgesehen. Ein 4er-Ticket der Preisstufe A (also zwei Hin-und Rückfahrten) kostet im VRR 7,40 Euro. Die preiswerteste Monatskarte (Ticket 1000, Preisstufe A, ab 9:00 Uhr) kostet bereits 39,20 Euro. Für mehrere Hunderttausende Menschen allein im Ruhrgebiet wird Mobilität selbst in der eigenen Stadt damit schon zum Luxus.
In den ersten Monaten dieses Jahres wurde ein Sozialticket in Dortmund eingeführt, in Köln das Kölnpass-Ticket in den Verkehrsverbundstarif des VRS aufgenommen, im Kreistag Unna die Einführung des Sozialtickets ohne Gegenstimme beschlossen.
Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist in nahezu jedem Kommunalparlament im Rhein-Ruhr-Gebiet die Debatte über die Einführung eines Sozialtickets erneut oder erstmals auf die Tagesordnung gekommen. Zweifel an der Realisierbarkeit des Tickets sind gewichen, Stimmen gegen die Einführung des Tickets kaum noch zu vernehmen. In allen Städten der Region gibt es Initiativen, die sich für die Einführung des Sozialtickets stark machen.
Der Ratschlag soll eine Bestandsaufnahme darüber leisten, wie in den einzelnen Orten zur Zeit der Stand der Beratungen über das Sozialticket aussieht. Er soll darüber informieren, welche Umsetzungsmodelle des Sozial-tickets z.Z. in Deutschland und in den Nachbarländern praktiziert werden und welche Überlegungen z.Z. in Städte übergreifenden Verkehrskooperationen und im VRR zum Sozialticket angestellt werden.
Der Ratschlag soll der Öffentlichkeit vermitteln, wie stark das Interesse an der Einführung eines Sozialticket bei unterschiedlichen gesellschaftlichen Kräften ist und dass sich nahezu flächendeckend Initiativen und Kommunalparlamente mit dem Thema beschäftigen. Die Veranstaltung soll dem Erfahrungsaustausch von Interessierten aus Initiativen und Politik dienen und eventuell einen Anstoß zur Vernetzung bieten.«

Im Vorfeld des Ratsschlages werden Berichte aus möglichst vielen Orten über den Diskussionsstand in Sachen Sozialticket gesammelt und zur Tagung als Reader vorgelegt. [Abgabeschluss für den Reader 20.6.2008] (weiterlesen)