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Unabhängige Sozialberatung

Beratungszeiten:
Dienstag: 16.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag: 11.00 - 13.00 Uhr

 

Archiv - September 2010

 
Dienstag 21.09.10, 15:38 Uhr
Termin: 10.10.10 - 08:45 Uhr

Bundesweite Demonstration am 10. 10. in Oldenburg:
Krach schlagen statt Kohldampf schieben!

Bus von Bochum: Abfahrt um 8:45 Uhr vom Hauptbahnhof (Unterführung Wittener Str.). Anmeldung erforderlich, siehe unten

Krach schlagen statt Kohldampf schieben!Im November wird in Berlin über das unsoziale ‚Sparpaket’ der Bundesregierung beschlossen. Auch die Hartz IV-Sätze müssen neu berechnet werden. Es ist zu befürchten, dass bei der Umsetzung des Urteils zur ‚Besserstellung’ von Kindern, die Leistungen nicht grundsätzlich erhöht werden sondern eine interne Umverteilungen stattfinden soll. Darum gehen am 10. Oktober in Oldenburg die organisierten Erwerbslosen auf die Strasse. Mindestens 80 Euro mehr sind notwendig, damit wenigstens das Essen gesund, abwechselungsreich und auch mal lecker sein kann.

»Wütend über Milliardengeschenke an Banken und Sparpakete für die Ärmsten der Gesellschaft?
Ungläubiges Staunen, dass mit der Streichung des Elterngelds für Hartz-IV-Beziehende in erwünschte und unerwünschte Kinder unterschieden wird?
Sauer, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden?
Flaues Gefühl im Magen, weil die Gesundheit immer teurer, die Rente immer kleiner und die Zukunft immer ungewisser wird?
Null Verständnis dafür, warum es in einer reichen Gesellschaft immer noch keinen gesetzlichen Mindestlohn und kein ausreichendes Einkommen für alle geben soll?
Abgenervt von Westerwelle und Co?
Ohnmachtsgefühle, denn was kann man schon tun?
Kommt am 10.10.2010 nach Oldenburg, bringt Kochtöpfe und Kochlöffel mit!
Wir wollen nicht jammern und nicht betteln! Wir wollen Krach schlagen – mit Töpfen und Kochlöffeln, Spaß und Selbstbewusstsein!
Wir wollen demonstrieren, dass Erwerbslose sich nicht beschimpfen und verhöhnen lassen.

  • Wir wollen ein Einkommen für alle, das auch für eine gesunde Ernährung ausreicht!
  • Wir wollen Arbeitsplätze mit sinnvoller Arbeit und existenzsicherndem Einkommen!
  • Wir wollen gesellschaftliche Kontrolle unserer Lebensmittelproduktion!
  • Wir wollen eine ökologisch nachhaltige und regionale Versorgung mit Lebensmitteln!« (Info-Flyer-Oldenburg als PDF)

Von Bochum aus fährt am 10.10. um 8:45 Uhr ein Bus vom Hauptbahnhof (Unterführung Wittener Str.). Gewerkschaftsmitglieder fahren kostenfrei, andere bitten wir um eine kleine Spende (z.B. 5 Euro).
Infos und Anmeldung bei: Norbert Hermann, E-Mail: BO-Sozialberatung@t-online.de oder Tel. 0234 - 460070.«

Achtseitige bundesweite Zeitung “Extrablatt - Einkommen zum Auskommen” als PDF-Datei.

Dienstag 21.09.10, 15:02 Uhr
Termin: 23.09.10 - 14:30 Uhr
Aufruf - Bochumer Bündnis für Arbeit und Gerechtigkeit:

Protestaktion vor dem Rathaus: “Kürzen ist keine Lösung”

Baustellen-Parcours

Kürzen ist keine LösungAm kommenden Donnerstag, den 23. September, wird im Rat der Stadt Bochum der Haushalt für 2011 eingebracht. Das „Bochumer Bündnis für Arbeit und Gerechtigkeit” ruft zu Beginn der Haushaltsdebatte zu einer Protestaktion unter dem Motto “Kürzen ist keine Lösung!” auf. Ab 14.30 Uhr wird ein Baustellen-Parcours vor dem Rathaus aufgebaut. Gefahren-Schilder werden darauf hinweisen, welche Befürchtungen das Bündnis in Bezug auf den nächsten Haushalt hat: Noch liegen die Kürzungspläne der Verwaltung nicht vor. Angesichts eines erwarteten Defizits von 180 Mio. Euro lassen sie aber nichts Gutes erwarten. Jugend, Kultur, Soziales usw. werden mit weiteren Kürzungsabsichten bedroht. Das Flugblatt, das bei der Aktion verteilt wird, liegt bereits als PDF-Datei vor.

Mittwoch 15.09.10, 10:37 Uhr
Termin: 17.09.10 - 12:05 Uhr

Krach schlagen statt Kohldampf schieben!

Krach schlagen statt Kohldampf schieben!Am Freitag, 17. September, 12:05 Uhr treffen sich in Bochum organisierte Erwerbslose unter Federführung des ver.di-Erwerbslosenausschusses auf dem Husemannplatz und „schlagen Krach” mit Kochtöpfen und Kochlöffeln: Sie wollen damit auf eine bundesweite Demonstration am 10. 10. in Oldenburg hinweisen. Gleichzeitig wird in Bochum und bundesweit eine Zeitung verbreitet - ein achtseitiges „Extrablatt - Einkommen zum Auskommen“.

In einer Mitteilung des ver.di-Erwerbslosenausschusses heißt es: »Im November wird in Berlin über das unsoziale ‚Sparpaket’ der Bundesregierung beschlossen. Auch die Hartz IV-Sätze müssen neu berechnet werden. Es ist zu befürchten, dass bei der Umsetzung des Urteils zur ‚Besserstellung’ von Kindern, die Leistungen nicht grundsätzlich erhöht werden sondern eine interne Umverteilungen stattfinden soll. Darum gehen am 10. Oktober in Oldenburg die organisierten Erwerbslosen auf die Strasse. Mindestens 80 Euro mehr sind notwendig, damit wenigstens das Essen gesund, abwechselungsreich und auch mal lecker sein kann.
„Wir sind es leid, immer nur beim Discounter nach dem Billigsten zum Schaden der Erzeuger suchen zu müssen. Das ist mit unserer Würde unvereinbar” sagt der Sprecher des ver.di- Erwerbslosenausschusses, Günter Nierstenhöfer. Auch Erwerbslose haben ein Recht auf ein bisschen Glücklichsein, und dazu gehört „immer ein Quentchen mehr als das Nötigste” fügt als Mitinitiator Sozialberater Norbert Hermann hinzu.

Von Bochum aus fährt am 10.10. um 8:45 Uhr ein Bus vom HBF BO (Unterführung Wittener Str.). Für Gewerkschaftsmitglieder ist die Fahrt kostenlos, andere können für 5 € mitfahren.
Infos und Anmeldung bei: Norbert Hermann, E-Mail: BO-Sozialberatung@t-online.de oder Tel. 0234 - 460070.«

P.S.: Das „Extrablatt” können Sie vorab im Netz anschauen unter www.erwerbslos.de.
Weitere Infos zur Aktion finden Sie unter www.krach-statt-kohldampf.de.
Info-Flyer-Oldenburg als PDF.

Dienstag 14.09.10, 13:50 Uhr

Dritter Ratschlag Sozialticket: Banner für eure Webseite

Hier finden Sie Banner in verschiedenen Breiten. Andere Maße und farbige Hintergründe möglich, einfach melden. (weiterlesen)

Dienstag 14.09.10, 12:41 Uhr
Termin: 27.09.10 - 19:00 Uhr
Fragen – Ergebnisse – Planung

Dritter Ratschlag Sozialticket
Das Sozialticket erfolgreich gestalten !

zum Stand der Einführung des Sozialtickets im VRR

Ratschlag SozialticketMit dem dritten Ratschlag möchten der DGB und die Initiativen für die Einführung des Sozialtickets die Verantwortlichen fragen:

  • Welche Ergebnisse hat die Marktforschung bisher erbracht?
  • Wie sind die Planungen in der Landesregierung, im Landtag und im VRR zur Einführung des Sozialtickets?
  • Welche Vorbereitungen unternehmen die Verkehrsbetriebe, um den Start des Tickets erfolgreich zu gestalten?
  • Wie kann die erfolgreiche Einführung des Tickets unterstützt werden?

Mobilität gehört in unserer Gesellschaft zu den Grundrechten, die in den letzten Jahren für immer mehr Menschen immer stärker eingeschränkt wurden. Die Zahl der Menschen steigt stetig, die von Armut betroffen sind und sich die ständig steigenden Kosten für die Nutzung des ÖPNV nicht leisten können. Dieses Problem ist von vielen gesellschaftlichen Kräften erkannt und mit wachsendem Druck an die Politik herangetragen worden. Die Gewerkschaften haben die Forderung nach Einführung eines preisgünstigen Sozialtickets als elementaren Teil der Daseinsvorsorge zu ihrer Sache gemacht.

CDU und Grüne versprachen in ihrer Koalitionsvereinbarung im VRR, dass ein Sozialticket kurzfristig eingeführt werden soll. Zunächst sollte es zum 1.8.2010 kommen. Die Vorstände mehrerer Nahverkehrsunternehmen haben daraufhin eine Kampagne gegen diesen Plan gestartet. Nun wird zunächst eine Marktforschungsstudie durchgeführt und jetzt ist der 1.1.2011 als Stichtag für die Einführung des Sozialtickets im VRR versprochen worden.

Die Chancen für die Einführung eines preisgünstigen Sozialtickets haben sich durch die Bildung der rot-grünen Landesregierung erheblich verbessert. Während die CDU/FDP Regierung jede Förderung eines Sozialtickets abgelehnt hatte, versprechen SPD und Grüne in ihrem Koalitionsvertrag: „Wir werden ab dem Haushaltsjahr 2011 sicherstellen, dass die für den Januar 2011 geplante Einführung des Sozialtickets im Bereich des VRR unterstützt wird.”

Der Ratschlag soll auch einen Impuls liefern für eine breitere gesellschaftliche Debatte über die Bedingungen, zu denen das Ticket eingeführt wird. Insbesondere die Beschäftigten in den Verkehrsbetrieben und die potentiellen Käufer/innen des Sozialtickets sollen ermutigt werden, ihre Erfahrungen und Erwartungen nachdrücklich einzubringen. (weiterlesen)