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Archiv - 'Pressemitteilungen'

 
Montag 05.07.10, 11:42 Uhr
Erklärung des Bochumer Sozialforums zum 3. Tortenprozess:

Hat die Justiz eigentlich noch den Anspruch, von der Bevölkerung ernst genommen zu werden?

Am 21. Juli findet ein weiterer Termin im Tortenprozess gegen den verantwortlichen Redakteur der Internetplattform bo-alternativ.de vor dem Bochumer Amtsgericht statt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, dass er u. a. zur “Begehung gefährlicher Körperverletzungen” aufgerufen habe. Diese Straftat sieht die Staatsanwaltschaft in der Veröffentlichung einer Abbildung mit der Überschrift “Kein Zuckerschlecken für Nazis”verwirklicht, auf der eine Comicfigur eine Torte mit einer brennenden Wunderkerze in der Hand hält.
Das Amtsgericht hatte diese Anklage am 2. Juli 2009 abgewiesen und auf Freispruch entschieden. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft hatte ebenfalls auf Freispruch plädiert. Die Staatsanwaltschaft akzeptierte dann aber anschließend diesen Freispruch doch nicht, ging in die Sprungrevision vor das Oberlandesgericht und schaffte es mit juristischen Finessen, dass der Prozess nun erneut vor dem Amtsgericht aufgerollt wird.
Für das Bochumer Sozialforum stellt sich die Frage, ob die Justiz in diesem Zusammenhang eigentlich noch den Anspruch hat, von der Bevölkerung ernst genommen zu werden. Haben die Beschäftigten im Gericht und in der Staatsanwaltschaft nichts wichtigeres zu tun, als nach einem von der Staatsanwaltschaft selber geforderten Freispruch, noch zwei weitere Gerichtstermine stattfinden zu lassen? Gibt es irgendein öffentliches Interesse zu prüfen, ob die Veröffentlichung der Torte ein Aufruf zur “Begehung gefährlicher Körperverletzungen” darstellt?
Bei jeder Urteilsfindung in einem solchen politischen Verfahren geht es nur begrenzt um die Feststellung von Fakten. Grundlage der Entscheidung ist vielmehr eine Interpretation eines Sachverhaltes durch das Gericht, in diesem Fall die Veröffentlichung eines Plakates. Wenn das Gericht im ersten Prozess zu einer Interpretation gekommen ist, dass der Vorwurf der Staatsanwaltschaft juristisch nicht haltbar sei, dann muss sich doch jedes weitere Gericht fragen, ob es überhaupt zweifelsfrei zu einem anderen Ergebnis kommen kann. Und solange auch nur Zweifel an der Berechtigung der Anklage bestehen, muss in einem Rechtsstaat ein Freispruch erfolgen.
Doch auch ein zweiter Freispruch hinterlässt einen bitteren Beigeschmack. Der Staatsanwaltschaft ist es ist es mit ihrer Anklage gelungen, antifaschistisches und soziales Engagement in Misskredit zu bringen. Menschen erleben, wie schnell man auf die Anklagebank kommt, wenn man entschlossen Nazis entgegen tritt.
Alles andere als ein Freispruch wäre eine verheerende Niederlage für das zivilgesellschaftliche Engagement in unserer Stadt.

Mittwoch 19.08.09, 13:16 Uhr

Wohin mit Opel? Am 20.8.09 im Jahrhunderthaus

Wohin mit Opel? Das fragen sich derzeit nicht nur Werksleitung, Betriebsrat und Bundesregierung. Es ist auch der Titel einer Podiumsdiskussion am

Donnerstag, den 20. August, um 19 Uhr im Jahrhunderthaus an der Alleestraße 80.

Rainer Einenkel vom Opel-Betriebsrat, Ulrike Kleinebrahm von der IG Metall, Stephan Krull von der Attac-AG “Arbeit fair teilen” und Mag Wompel von Labournet diskutieren über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft und der Automobilindustrie, über alternative Arbeitszeitmodelle und Produkte, über Arbeitszeitverkürzung und Konversion. Denn dass es ein einfaches “Weiter wie bisher” angesichts riesiger Überkapazitäten in der Automobilindustrie, der drohenden Klimakatastrophe und der beginnenden Rohstoff-Knappheit nicht geben kann, ist allen Beteiligten klar.

Aber wo bleibt dann Opel? Und wo bleiben die Beschäftigten von Opel? Eröffnet die Wirtschaftskrise Wege für neue Arbeits- und Einkommensmodelle? Darum geht es in der Dikussion, die von Attac, Sozialforum, Opel-Betriebsrat und IGM gemeinsam veranstaltet wird. Die Diskussion moderiert Martin Budich. Teilnahme ist erwünscht – und selbstverständlich kostenlos.

Das Bochumer Sozialforum lädt alle Interessierten am Donnerstag zur Diskussion ein und freut sich über rege Teilnahme.

www.attac-netzwerk.de/bochum
www.bo-alternativ.de
www.labournet.de

Montag 23.06.08, 14:39 Uhr
Presseinformation

Rot-grün täuscht Bevölkerung:
Sozialticket ist auch ohne eine Änderung des VRR-Tarifrechts möglich

Das Bochumer Sozialforum fordert alle interessierten BürgerInnen auf, zum Ratschlag für ein Sozialticket am morgigen Dienstag ab 18.00 Uhr in das Jahrhunderthaus der IG Metall zu kommen. Der DGB hat eine äußerst kompetente ExpertInnenrunde eingeladen, um zu überlegen, wie ein Sozialticket eingeführt werden kann.
Scharfe Kritik übt das Bochumer Sozialforum am Antrag von SPD und Grünen zur Ratssitzung am Mittwoch. Der Antrag zum Thema “Sozialticket” der rot-grünen Koalition zur Ratssitzung am kommenden Mittwoch ist unredlich. Hierin heißt es: “Falls eine Beschlussfassung für die verbundweite Einführung eines Sozialtickets nicht erfolgen sollte, soll anstelle dessen eine Änderung des VRR-Tarifrechts beschlossen werden. Hiermit soll dann zumindest den Kommunen, die ein solches Sozialticket wünschen, dessen Einführung ermöglicht werden.” Hiermit erwecken SPD und Grüne den Eindruck, dass sie ein Sozialticket ohne Änderung des VRR-Tarifrechts in Bochum nicht einführen können. Dies ist eine bewusste Täuschung der Bevölkerung. SPD und Grüne wissen genau, unter welchen Bedingungen sie auch ohne eine Änderung des VRR-Tarifrechts über die Einführung eines Sozialtickets verhandeln können.
Der VRR hat öffentlich in Zusammenhang mit der Einführung des Sozialtickets in Dortmund festgestellt: “Sofern eine vollständige Kostendeckung seitens der Stadt Dortmund sichergestellt würde, wäre eine preislich ermäßigte Abgabe eines Verbundtickets an bestimmte Kundengruppen laut Verbandssatzung auch heute schon ohne vorhergehenden Beschluss der Zweckverbandsgremien möglich.” Dies gilt natürlich auch für Bochum, aber auch für den gesamten Bereich der BOGESTRA.

Dienstag 06.05.08, 15:45 Uhr
Presseinformation

Initiative für ein Sozialticket bittet Ratsfraktionen um Gespräche

Die Initiative für ein Sozialticket in Bochum hat auf ihrem gestrigen Treffen beschlossen, die Ratsfraktionen um eine Vertagung der Entscheidung für das Ticket zu bitten. Für die Ratssitzung am Donnerstag hat die Verwaltung vorgeschlagen, das Sozialticket für Bochum abzulehnen.
In gleichlautenden Schreiben an die Ratsfraktionen heißt es:
“Wir denken, dass sich in unserer Initiative inzwischen ein erheblicher Sachverstand zum Thema Sozialticket angesammelt hat und Sie unsere Überlegungen kennen sollten, bevor Sie zu Entscheidungen im Rat kommen. Wir gehen davon aus, dass es am Donnerstag ohnehin keine Entscheidung zur sofortigen Einführung des Sozialtickets in Bochum gibt. Eine Vertagung der Entscheidung bietet sich auch an, weil die Beratung darüber, wie wir zu einem Sozialticket in Bochum kommen, jetzt in vielen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen erst begonnen hat.
Es gibt ganz offensichtlich einen breiten Konsens in Bochum, dass das Sozialticket auf VRR-Ebene gewünscht ist. Unterschiedliche Einschätzungen gibt es, wie wir die Realisierung dieses Ziels erreichen. Unsere Initiative ist davon überzeugt, dass dies nur funktioniert, wenn Bochum und andere Städte dem Beispiel Dortmunds folgen, das Sozialticket lokal einführen und damit das Sozialticket ‘von unten’ auf VRR-Ebene durchsetzen. Wir sind uns sehr sicher, dass uns das Sozialticket nicht ‘von oben’ geschenkt wird, sondern ‘von unten’ erkämpft werden muss.”
Die Initiative für ein Sozialticket für Bochum befürchtet, dass der Verweis auf den VRR - wie auch schon in den vergangen Jahren - nur ein erneutes Ablenkungsmanöver ist, mit dem die Einführung des Tickets verhindert werden soll. Die Betroffenen warten auf eine baldige Lösung. Mobilität darf für sie kein Luxus sein.

weitere Meldungen:
Jusos Bochum zum Sozialticket: Entscheidung der Mehrheit abwarten!
SPD Ortsverein Bochum Hamme: Entscheidung des Parteitags zum Sozialticket abwarten
DGB fordert Moratorium zum Sozialticket
ver-di-Erwerbslosenausschuss: Rat wird gebeten, die Entscheidung zu vertagen.

Donnerstag 03.01.08, 10:21 Uhr

Einladung zum Pressegespräch: Filmfestival “ueber morgen”

Montag, 7. Januar 2008, 12.00 Uhr, DGB Ruhr-Mark, Alleestraße 80, 4. Etage

Einladung
zum Pressegespräch
am Montag, 7. Januar 2008, 12.00 Uhr, DGB Ruhr-Mark, Alleestraße 80, 4. Etage

Filmfestival “ueber morgen”, 10. - 16. Januar im Kino Endstation

Das Sozialforum Bochum lädt zu einem Pressegespräch ein, bei dem das Filmfestival “ueber morgen” vorgestellt werden soll, das vom 10. - 16. Januar 2008 im Kino Endstation läuft. Neben VertreterInnen des Sozialforums und des Kino Endstation nehmen an dem Gespräch teil:
- der Vorsitzende der DGB Region Ruhr-Mark Michael Hermund,
- Dr. Rainer Vowe vom Institut für Medienwissenschaften der RUB.

Das Festival bietet ein vielschichtiges Panorama von vergangenen und gegenwärtigen Utopien und Weltentwürfen. Die Filme zeigen Bedingungen, unter denen sich Veränderungen vollziehen, und lassen Menschen zu Wort kommen, die über ihre Motive, ihre Ziele, ihre Erfolge und auch ihr Scheitern erzählen. Und sie liefern eine Idee davon, wie die Welt von Morgen aussehen könnte.
Dieses Filmfestival wird von der Aktion Mensch in 100 Städten präsentiert. In Bochum wird es vom Bochumer Sozialforum organisiert. Im Anschluss an die Filme gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Es laden ein: Institut für Medienwissenschaften der RUB, DGB Region Ruhr-Mark, Bochumer Friedensplenum, Bochumer Sozialforum, Das Labor, AG Überwachungsstaat im Sozialen Zentrum, Förderverein Kunst Behinderter Bochum - ku.bo, Medizinische Flüchtlingshilfe Bo, AK Lateinamerika, Humanitären Cuba Hilfe, Cuba Cult und Bahnhof Langendreer. Die Gespräche über das Gesehene sollen auch Einladungen zum Mitmachen sein.

Nähere Informationen über das Festival und die einzelnen Filme, Trailer und Fotos sind bereits zu finden unter:
http://www.sozialforum-bochum.de/category/ueber-morgen/

Donnerstag 12.07.07, 12:20 Uhr
Solifest, Freitag, 13. Juli, 19.00 Uhr, Studio 108, Bahnhof Langendreer

“Betroffen sind wenige - Gemeint sind wir alle!”

Unter dem Motto “Betroffen sind wenige - Gemeint sind wir alle!” lädt das Bochumer G8-Plenum für Freitag, den 13. Juli um 19.00 Uhr zu einem Soli-Fest in den Bahnhof Langendreer.
»Der Gipfel in Heiligendamm ist nun schon einige Zeit vorbei. Für viele waren die Proteste gegen die G8 ein voller Erfolg, das Leben in den Camps eine tolle Erfahrung und die alternativen Veranstaltungen rund um das Treffen eine gute Gelegenheit, sich politisch auszutauschen. Doch für einige ist es nicht so einfach, das tägliche Leben wieder aufzunehmen: Hunderte sind traumatisiert von den Erfahrungen, die sie mit Polizei und Militär machen mussten. Viele haben immer noch mit körperlichen Schäden zu kämpfen, welche ihnen von der Polizei zugefügt wurden und einige Betroffene müssen in den nächsten Monaten in Gerichtsverhandlungen ihren Protest rechtfertigen.
Auch BochumerInnen sind von der Repression betroffen. Einige leiden noch immer unter den Verletzungen. Andere sind verunsichert, da ihre Personalien aufgenommen wurden und sie nicht sicher sind, ob eine Anzeige folgt. Ein Bochumer wurde in einem Schnellverfahren verurteilt und muss nun die teuren Prozesskosten für die Berufung tragen. Es gilt wie so häufig: Betroffen sind wenige - Gemeint sind wir alle! Gewalttätige Polizeieinsätze und willkürliche Gerichtsverhandlungen sind nicht das Problem einiger Weniger, sondern sie betreffen uns alle. (weiterlesen)

Montag 07.05.07, 13:44 Uhr
Einladung zum Pressegespräch

Pressegespräch: Filmfestival “ueber arbeiten” lädt zu Diskussionen über Arbeit, Wirtschaft und Globalisierung

Sozialforum Bochum
Rottstr. 31, 44793 Bochum, Telefon: 0234.5472960
web: http://www.sozialforum-bochum.de
mail: info@sozialforum-bochum.de

Einladung zum Pressegespräch
Mittwoch, 9. Mai 2007, 12.30 Uhr, Metropolis im Hauptbahnhof Bochum
Filmfestival “ueber arbeiten” lädt zu Diskussionen über Arbeit, Wirtschaft und Globalisierung

Hiermit laden wir herzlich ein zu einem Pressegespräch

am Mittwoch, dem 9. Mai 2007
um 12.30 Uhr im Kino “Metropolis” im Hauptbahnhof Bochum

Als Gesprächpartnerinnen und Gesprächspartner stehen ihnen Michael Hermund, DGB-Vorsitzender Ruhr-Mark, Dagmar Wolf, Eine-Welt-Forum Bochum, VertreterInnen des Sozialforums und des Kinos Metropolis zur Verfügung.

Wir möchten das Filmfestival “ueber arbeiten” vorstellen, das von der “Aktion Mensch” in 80 deutschen Städten präsentiert wird.
In Bochum hat das Bochumer Sozialforum die Koordination des Festivals übernommen. Vom 17. bis 23. Mai werden täglich um 18.00 Uhr im Metropolis Filme gezeigt, die die Themen “Arbeit”, “Wirtschaft” und “Globalisierung” behandeln.

Jeder Filmabend ist mit einer Diskussion verbunden. Hieran beteiligt sind in Bochum:
Arbeitskreis Erwerbslose der IG Metall Bochum, Arbeitsloseninitiative Werkschlag, Asienhaus Essen, Attac Bochum, Attac Campus Bochum, DGB-Jugend Ruhr Mark, DGB Region Ruhr-Mark, Eine-Welt-Forum Bochum, Friedensplenum Bochum, Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Uni, Kampagne für Saubere Kleidung, LabourNet.de, Sozialforum Bochum, Unabhängige Sozialberatung, Verbraucherzentrale Bochum, Ver.di-Erwerbslosenausschuss Bochum-Herne, VVN-BdA Bochum

Das detailierte Programm ist zu finden unter:
http://www.sozialforum-bochum.de/filmfestival/

Donnerstag 05.04.07, 15:29 Uhr
Pressemitteilung vom 05.04.2007

Filmfestival »ueber arbeiten« am 17. - 23. Mai 2007
im Metropolis in Bochum

Bochumer Sozialforum
Soziales Zentrum, Rottstraße 31, 44793 Bochum
http://www.sozialforum-bochum.de * info@sozialforum-bochum.de

Am 17. - 23. Mai 2007 läuft im Metropolis im Bochumer Hauptbahnhof das Filmfestival »ueber arbeiten«. Es präsentiert Dokumentarfilme, die die Themen Arbeit, Wirtschaft und Globalisierung umkreisen. Die Filme stellen Fragen nach der Zukunft und dem Wert von Erwerbsarbeit für unsere Gesellschaft. Sie zeigen globale Verbindungen zwischen den verschiedensten Lebens- und Arbeitswelten und die internationalen Verflechtungen von Großkonzernen. Und sie geben Denkanstöße für mögliche Formen des Zusammenlebens in einer Gesellschaft, deren Erscheinungsbild nicht zuletzt vom Engagement und von der Solidarität des Einzelnen abhängen.
Koordiniert wird das Festival, das bundesweit in 80 Städten von der “Aktion Mensch” organisiert wird, in Bochum vom Sozialforum. Zahlreiche örtliche Organisationen, Gruppen und Initiativen unterstützen und begleiten das Filmfestival. (weiterlesen)

Dienstag 19.12.06, 16:29 Uhr
Termin: 20.12.06 - 12:00 Uhr
Einladung zum Pressegespräch - 20.12.2006, 12:00 Uhr, FUB

Solidarität mit der Freien Uni - Widerstand gegen Studiengebühren

Einladung zum Pressegespräch
20.12.2006 - 12.00 Uhr - Freie Uni

Das Bochumer Sozialforum lädt zu einem etwas ungewöhnlichen Pressegespräch.
Wir werden am morgigen Mittwoch um 12.00 Uhr mit einer Vielzahl von Repräsentantinnen und Repräsentanten in der Freien Uni Bochum, Querforum West, unsere Solidarität mit der Freien Uni zum Ausdruck bringen. Wir wollen hiermit deutlich machen, dass wir die Studierenden in ihrem Widerstand gegen die Einführung von allgemeinen Studiengebühren unterstützen und die Freie Universität in Bochum als ein vorbildliches Projekt in seiner Arbeit ermutigen wollen.

Bisher haben zu diesem Gespräch zugesagt:
Jochen Beyer, Sprecher von ver.di an der Uni ; Katharina Schwabedissen, Landessprecherin der WASG; Volker Kluge, Sekretär der DGB-Region Ruhr Mark; Werner Schwarz, Personalratsvorsitzender Ruhr-Uni, Karsten Finke, Vorstand der Grünen Bochum u. Grüne Hochschulgruppe; Klaus Kunold, VVN; Uwe Vorberg, Bahnhof Langendreer; Rainer Einenkel, Betriebstratsvorsitzender von Opel; Ralf Bindel, Attac; Reinhard Wegener, Sozialforum; Anna-Lena Orlowski, Sprecherin der Linkspartei.PDS Bochum; Stefanie Konetzka, AStA-Vorsitzende Ruhr-Uni; Martin Krämer, Soziales Zentrum; Günter Gleising, Soziale Liste; Martin Budich, Bochumer Friedensplenum; Ralf D. Lange WASG Bochum.

Wegbeschreibung zur FUB

Montag 18.12.06, 17:42 Uhr

Sozialforum diskutiert heute konkrete Unterstützungen der FUB

Nachdem die Freie Uni Bochum heute Morgen ein Ultimatum erhalten hat, solidarisiert sich das Bochumer Sozialforum noch einmal nachdrücklich mit der Freien Uni Bochum: Wir fordern die Uni-Leitung auf zu einer konstruktiven Diskussion zurückzukehren.

Das Ansehen der Uni hat durch die Räumung der Senatssitzung im Mai und die folgenden Handlungen des Rektorats enorm gelitten. Die völlig unangemessene Räumung der Freien Uni hätte ein verheerendes Signal für den Zustand der Ruhr-Uni. Die AktivistInnen der FUB haben unserer Ansicht dagegen für das Image der Ruhr-Uni als Ort kritischen Denkens und kreativen Handelns gesorgt. Gleichzeitig haben sie Brücken zwischen der Ruhr-Uni und der Stadt geschlagen, deren Fehlen sonst immer beklagt wird. Insbesondere zu Sozialen Bewegungen in Bochum und den Nachbarstädten pflegt die Freie Uni intensiven Kontakt.

Das Sozialforum lädt daher heute Abend aktive sozialer Bewegungen zu seinem monatlichen Plenum ein. Das wichtigste Thema dabei wird die konkrete Unterstützung der FUB sein.

Freitag 10.02.06, 10:00 Uhr

Soziale Bewegung trifft sich zum dritten Bochumer Sozialforum

Bewegung Macht Widerstand, am 17./18.2.2006 in Bochum

Unter dem beziehungsreichen Motto “Bewegung Macht Widerstand” veranstaltet das Sozialforum Bochum am 17./18. Februar 2006 im Bahnhof Langendreer seinen dritten großen Kongress. Mehr als 40 soziale und politisch bewegte Initiativen und Einzelpersonen rufen mit zum Forum auf, viele von ihnen sind auch an der Organisation des Forums beteiligt. “Damit wird schon im Vorfeld ein starkes Signal in der Öffentlichkeit und untereinander gesetzt”, sagt Cetin Sumer vom Bochumer Sozialforum. “Wir möchten alle Menschen und Initiativen einladen, sich am Forum, an den Diskussionen und Workshops und an der anschließenden ‘Versammlung der Sozialen Bewegungen’ zu beteiligen und einzubringen.”

Nach dem Muster der seit 2001 welt- und europaweit veranstalteten Sozialforen entstanden in der Folge viele lokale Sozialforen, die sich der “Charta der Prinzipien” des Weltsozialforums von Porto Alegre anschlossen. So startete 2003 auch das Bochumer Sozialforum mit seinem Gründungskongress. Durch monatliche Plena und zahlreiche Bildungs- und Protestveranstaltungen wurde Kontinuität erreicht, die 2004 in den zweiten Kongress unter dem Motto “Alternativen” mündete. “Wir wollen die vielen unterschiedlichen Initiativen nicht ersetzen oder vereinheitlichen”, erläutert Sumer die Arbeit des Sozialforums, “sondern ein gemeinsames und solidarisches Netzwerk vieler außerparlamentarischer, überparteilicher Organisationen stützen, das den Widerstand gegen Sozialabbau schärft. Gleichzeitig wollen wir den Alternativen zur herrschenden Ergebenheit in die Verhältnisse mehr Gehör verschaffen.”

Nach Meinung der Sozialforumsaktiven hat sich die Lage der Menschen nach den Regierungswechseln in Bund und Land weiter verschlechtert. “Wir erleben täglich neue Angriffe auf ArbeitnehmerInnen, Auszubildende, Studierende und Erwerbslose”, sagt Sumer. “Die Sozialforumsbewegung ist für uns ein erster Schritt in die Richtung einer selbstorganisierten, nicht auf Konkurrenz, sondern auf Solidarität begründeten Gesellschaft. Mit dem Dritten Bochumer Sozialforum wollen wir zurückblicken, reflektieren und die Initiative wiedergewinnen.”

Das Forum beginnt am Freitagabend mit einem Vortrag von Ulrich Brand zu erfolgreichen Gegenstrategien und setzt sich am Samstagmorgen ab 11 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zu den Perspektiven des Widerstands fort. Nach den Impulsen des Podiums zu Abwehrkämpfen im Betriebsalltag (Opel, Lidl) und von Flüchtlingen werden in acht Workshops unterschiedliche Themen wie Grundeinkommen, Geschlechterverhältnissse, Wohnsituationen, Gewerkschaftsarbeit, Gleiche Rechte, Bildung und Sicherheit behandelt (siehe beiliegendes Programm). Ab 18 Uhr wollen Menschen und Initiativen in der “Versammlung Sozialer Bewegungen” ihre Ideen diskutieren. Schließlich sind alle zu einem großen “kommunikativen Essen” eingeladen, wobei das Sozialforum von der Initiative “food-not-bombs” unterstützt wird.

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Anhang:
Aufruf zum dritten Bochumer Sozialforum
Programm drittes Bochumer Sozialforum
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Ralf Bindel, ralf@macnews.de - Fon: ++49 (0)234 97 99 513
Am Varenholt 123, D-44797 Bochum - Fax: ++49 (0)234 97 99 514