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Archiv - 'Rente mit 67'

 
Mittwoch 28.11.07, 18:22 Uhr

Spanien: “freiwillige” Verlängerung des Rentenalters auf 70 Jahre

[telepolis] In ganz Europa wird an der Verlängerung der Lebensarbeitszeit gestrickt, die Konzepte werden unterschiedlich verkauft und durchgesetzt.
Nach der Rente mit 67 setzte Wolfgang Schäuble (CDU) zum Wochenende nach und will das Eintrittsalter weiter anheben, was allerdings vorerst auf das Veto der Bundeskanzlerin stieß. In Spanien hat die sozialdemokratische Regierung beschlossen, die Menschen “freiwillig” bis 70 arbeiten zu lassen. Doch das müssen sie, wenn sie eine Rente wollen, die minimal den Unterhalt sichern soll. In Griechenland wird gegen eine Rentenreform gestreikt, während es in Frankreich Sarkozy zunächst gelungen ist, den Streik auszuhebeln. Rentenreformen sind derzeit europaweit in Mode. Bisweilen kommt es auch zu heftigem Widerstand dagegen. Weiterlesen

Mittwoch 28.11.07, 11:22 Uhr

Gegen drohende Zwangsverrentung

[www.jungewelt.de] Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Deutsche Frauenrat, der Sozialverband Deutschland (SoVD), der Sozialverband VdK Deutschland und die Volkssolidarität fordern die Bundesregierung in einer gemeinsamen Erklärung auf, die zum Januar 2008 drohende Zwangsverrentung von älteren Arbeitslosen noch in letzter Minute zu stoppen:

(…) Es muß im SGB II gesetzlich klargestellt werden, daß Arbeitslose nicht in eine Altersrente mit Abschlägen gezwungen werden dürfen. Eine solche Zwangsverrentung wäre die unweigerliche Folge, wenn die Regelung im Paragraph 5 Abssatz 3 SGB II nach Auslaufen der Übergangregelungen (in Verbindung mit der sogenannten 58er-Regelung) ohne Änderung wirksam wird.

DGB, Deutscher Frauenrat, SoVD, VdK und die Volkssolidarität halten es für unverantwortlich, wenn die Koalition das Problem einfach aussitzen würde und die von der noch immer ungünstigen Arbeitsmarktsituation Betroffenen ab Januar 2008 gegen ihren Willen mit hohen Abschlägen bei der Rente bestraft werden. Es wäre politisch unanständig, wenn die Koalition die Lebensleistung älterer Arbeitsloser durch Zwangskürzungen bei der Rente mißachten würde. Schließlich würden diese Abschläge bis zum Lebensende gelten. Insbesondere für Langzeitarbeitslose müssen weitere Einbußen auch bei der Alterssicherung vermieden werden. Ihre Rente ist ohnehin häufig niedrig. Die Abschläge würden das Risiko erhöhen, in Altersarmut abzurutschen und lebenslang von Sozialleistungen abhängig zu sein.

Sonntag 25.03.07, 15:52 Uhr
Wort des Jahres?

Zerstörung sozialer Errungenschaften gegen den Wunsch der Mehrheit

“Für die Investoren ist entscheidend, dass es der Regierung gelungen ist, ein Projekt gegen die Mehrheit der Bevölkerung durchzusetzen.” Mit diesen Worten kommentierte der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther,  die Verabschiedung der Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre (dpa/Der Tagesspiegel vom 10.3.2007). weiterlesen bei www.nachdenkseiten.de

Dienstag 20.03.07, 12:38 Uhr

Für Rente mit 67

Für Rente mit 67
Für Rente mit 67

Quelle: www.jungewelt.de

Von den 15 Mitgliedern der SPD-Bundestagsfraktion, die vor oder neben ihrem Mandat hauptamtlich in Gewerkschaften tätig waren oder sind, haben neun am 9. März der Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre zugestimmt.

Montag 12.03.07, 21:51 Uhr
Angesichts dieser Gemengelage sind wir die Einzigen, die die Rente mit 67 vertreten

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Befürworter der Lebensarbeitszeitverlängerung stimmen gegen “Rente mit 67″

»Vielmehr sind wir diejenigen, die die Suppe servieren...«

Plenarprotokoll des Deutschen Bundestages vom 9.3.2007:
Vizepräsidentin Petra Pau:
Das Wort hat die Kollegin Brigitte Pothmer für die Fraktion des Bündnisses 90/Die Grünen.

Brigitte Pothmer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Ja, Herr Gysi, wir stehen tatsächlich zur Notwendigkeit, die Lebensarbeitszeit zu verlängern, und zwar aus Rücksicht auf die jungen Menschen und die nachfolgenden Generationen: weil wir sie nicht durch übermäßig hohe Beiträge belasten wollen und belasten dürfen…

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Donnerstag 08.03.07, 10:19 Uhr
Rente mit 67

Müntefering humanisiert die Arbeitswelt - Opa fährt zur Arbeit

Opa fährt zur Arbeit

In einem leidenschaftlichen Appell wendet sich der DGB Bochum an die örtlichen Abgeordneten:
“Wir wenden uns gegen eine Politik, die im Ergebnis auf eine Rentenkürzung hinausläuft und das Problem der Altersarmut zu verschärfen droht. Dies betrifft nicht nur Langzeitarbeitslose und Geringverdiener, sondern benachteiligt insbesondere Frauen aufgrund der vergleichsweise geringeren Einkommen und unterbrochenen Versicherungsbiographien. Wir wenden uns gegen eine Politik, die Älteren den Ausstieg aus dem Erwerbsleben zu fairen Bedingungen verbaut und den Einstieg für Jüngere erschwert.
Wir erwarten von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, dass sie sich für eine Verbesserung der Arbeitsmarktchancen einsetzen, statt die Situation durch eine pauschale Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters noch zusätzlich zu verschärfen.”

Müntefering (SPD) will die Rente mit 67 und die Arbeitswelt humanisieren und für “altersgerechte und altensgerechte Arbeit” sorgen. (ARD-Morgenmagazin-Tondokument vom 6. März - Vorsicht Realsatire!) Der Erhebung des Forsa-Instituts für «Stern» und RTL zufolge sanken die Sozialdemokraten im Vergleich zur Vorwoche um vier Prozentpunkte auf nur noch 25 Prozent und damit ihren tiefsten Stand seit der Bundestagswahl im September 2005. [netzeitung]

Montag 05.03.07, 12:11 Uhr

»Arbeiten bis zum Tod, das darf nicht sein«
120.000 protestierten in Lissabon gegen Sozialraub

Am Freitagabend demonstrierten 120.000 Portugiesen gegen die unsoziale Politik der Regierung. Es war eine der größten Demonstrationen zur Verteidigung sozialer Errungenschaften in der jüngeren Geschichte, die vom kommunistischen Gewerkschaftsverband CGTP organisiert worden war. Sie richtete sich gegen eine geplante Rentenreform, Kürzungen im Gesundheitswesen und Steuererhöhungen zur Sanierung des Staatshaushalts.
»Arbeiten bis zum Tod, das darf nicht sein«, skandierten die Demonstranten, die am Freitag abend bis vor das Parlament zogen. Der CGTP-Vorsitzende Manuel Carvalho da Silva warf dem seit zwei Jahren amtierenden Ministerpräsidenten José Socrates vor, seine Wahlversprechen zur Verbesserung der Lebensumstände der Portugiesen nicht eingehalten zu haben. Während Großunternehmen und Banken immer höhere Gewinne einstrichen, litten die Arbeitnehmer zunehmend unter schlecht bezahlten Jobs und steigenden Lebenshaltungskosten.
Die Nachrichtenagentur AFP berichtete gar nicht über die Lissaboner Kundgebung, AP in einer einzigen Zehnzeilenmeldung. Die Ereignisse in Rußland waren beiden Agenturen dagegen mehrere ausführliche Berichte wert – alles objektiv und wertfrei, versteht sich… (Quelle: junge Welt)

Sonntag 04.03.07, 21:36 Uhr

Flash-Trailer: »Der Rentenblödsinn«

Neulich im Netz gefunden: Ein kurzer Film gegen “Rente mit 67″.

Sonntag 04.03.07, 09:35 Uhr
Begründung der "Rente mit 67" mit Demographie ist eine Lüge

DGB: Rentenkürzungen bis 14,4 Prozent

Die Verteilung sei der Haken!

Nach der aktuellen Statistik der örtlichen Arbeitsagentur suchten im Februar 6.030 Menschen über 55 in Bochum erfolglos Arbeit. 150 mehr als im Dezember 2006. Arbeitsplätze für Ältere gibt es in der Region kaum. „Schon heute halten zwei Drittel nicht bis 65 durch. Sie sind gesundheitlich fertig. Und das heißt: Abschläge! Umso mehr, wenn es die Rente erst mit 67 gibt. Wer mit 63 geht, muss mit einer lebenslangen Rentenkürzung von 14,4 Prozent leben, “ weist der DGB Vorsitzende Michael Hermund auf die Konsequenzen des in der nächsten Wochen im Bundestag zur Verabschiedung vorliegenden Gesetzentwurfes hin.
„Die Begründung, die Rente mit 67 sei notwendig wegen der Demographie, ist eine Lüge“, behauptet Hermund, „Durch die Steigerungen der Produktivität wird der Effekt der demographischen Entwicklung mehr als ausgeglichen.“ Professor Rürup geht von einer Produktivitätssteigerung von 1,8 Prozent pro Jahr aus. Würde der erarbeitete Reichtum, auf alle, vom Baby bis zum Rentner gleichmäßig verteilt, würde er 2030 für jeden 38.000 Euro betragen. Etwa 35 Prozent mehr als 2006. „Trotz Demographie! Wo ist da eigentlich das Problem?“ fragt sich der DGB Vorsitzende.
Die Verteilung sei der Haken! Der wirtschaftliche Erfolg der Steigerung der Produktivität schlage sich immer zunächst in den Unternehmen durch verbesserte Gewinne nieder. Erst durch höhere Löhne und Gehälter flössen die Produktivitätsgewinne der breiten Bevölkerung zu.
„Politiker, die von Überalterung und Demographie reden, haben sich längst auf eine beständige Umverteilung von unten nach oben eingestellt. Ein Verteilungskonflikt wird zum scheinbaren Sachzwang, er wird zu einem demographischen Problem erklärt“ weist Hermund auf die aktuelle Debatte hin, „wer die Verteilungsfrage kaschieren möchte, redet möglichst viel von Demographie.“ (weiterlesen)

Samstag 24.02.07, 09:52 Uhr
Termin: 26.02.07 - 16:00 Uhr

Schluss mit dem “Rentenblödsinn” - Gegen Rente mit 67!

Millionen Menschen haben keine Arbeit, und die noch Arbeit haben, sollen länger arbeiten!
Cartoon der IG Metall-Jugend gegen die Rente mit 67

Aktion & Infostand des Bochumer Sozialforums
bis 18:00 Uhr
Kortumstrasse, Ecke Huestrasse (Kreuzung)
Das Flugblatt als PDF-Datei
Ver.di und IG-Metall führen zur Zeit eine Kampagne gegen »Rente mit 67« durch, die das Sozialforum unterstützen will. Die aktuelle Ausgabe der Ver.di-Zeitung “public” berichtet über den gewerkschaftlichen Aktionstag am 26. Februar: Von den Alpen bis zur Küste wächst der Protest - Die Regierung zum Umdenken zwingen!

Die Proteste gegen Rente 67 müssen regional und bundesweit gesteigert werden, fordern GewerschaftlerInnen aus Stuttgart: (weiterlesen)

Mittwoch 21.02.07, 14:35 Uhr
Der Abwehrkampf geht in die nächste Runde

ver.di Bochum-Herne: “Der Rentenblödsinn”

Aktionstag am 26. Februar

bloedsinn.jpgver.di Bochum-Herne scheibt: “Der Kampf gegen die Rente mit 67 geht jetzt in die nächste und wohl entscheidende Runde. Über 200.000 Beschäftigte haben sich bislang an den Aktionen von IG Metall und ver.di beteiligt. Am 26. Februar findet im Bundestag die offizielle Anhörung zur Rente mit 67 statt. Und noch plant die Große Koalition, am 9. März das entsprechende Gesetz zu verabschieden. Die Gewerkschaften werden die Bundestagsanhörung am 26. Februar zum Anlass nehmen, eine zweite Runde der Proteste gegen die Rente mit 67 einzuläuten. In Berlin wird der DGB vor dem Reichstag ganztägig mit Aktionen auf die negativen Auswirkungen der geplanten Reform aufmerksam machen.”
Fordern Sie Ihre Bundestagsabgeordneten aus Bochum und Herne auf, gegen die Rentenreform zu stimmen:

Wahlkreis 141 Bochum I:
Axel Schäfer SPD
Dr. Norbert Lammert , CDU

Wahlkreis 142 Herne - Bochum II
Gerd Friedrich Bollmann, SPD
Ingrid Fischbach, CDU

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