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Dienstag 25.08.09, 12:04 Uhr
Termin: 06.09.09 - 12:00 Uhr
Sonntagsmatinee - Filmfestival »ueber Macht«

Gesetzgeber

[State Legislature] USA 2006, R: Frederick Wiseman, 217 Min., Englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
GESETZGEBER | Sonntag 06.09.2009 12:00 Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg

Kann man Demokratie filmen? Es geht. Frederick Wiseman, der legendäre Chronist der amerikanischen Gesellschaft, beweist es mit »Gesetzgeber«.
Unzählige Filme gibt es über den Prozess der Rechtsprechung; der Gerichtsfilm stellt sogar ein eigenes Genre unter den Kriminalfilmen dar. Einen Film über den Prozess der Gesetzgebung - »Gesetzgeber« - , DEN Film über Gesetzgebung - konnte jedoch nur Frederick Wiseman machen. Frederick WisemanWiseman, der wichtigste Dokumentarfilmer Amerikas, beherrscht eine Methode des filmischen Dokumentierens, die sich hervorragend zur Darstellung von Demokratie eignet, da er seine Herrschaft über das Filmmaterial nicht zur Meinungsmache und Manipulation der Zuschauer nutzt. Wiseman gewährt Einblicke und Erfahrungen, über deren Bedeutung jeder sich selbst eine Meinung bilden kann. Mit »Gesetzgeber« hat er die Geschäfte der Gesetzgeber im kleinen US-Bundesstaat Idaho aufgezeichnet und zu einem rhythmisch fließenden Werk montiert.
Drei Monate im Jahr treffen die gewählten Volksvertreter Idahos zusammen, die im Rest der Zeit alle möglichen anderen Berufe ausüben. In ihrer Gesetzgeberzeit informieren die Laienpolitiker sich, diskutieren und beraten über wahrhaft jede Kleinigkeit, die irgendwie die Legislative betrifft. Die Abgeordneten befassen sich mit einem Denkmal, Wasserrechten, Gefängnisproblemen, Rauchverbot, mit Video-Voyeurismus und Telefongebühren.
Die ganzen drei Monate war auch Wiseman dabei, und er hat Debatten in Komitees, öffentliche Hearings und informelle Treffen in den Gängen des Regierungsgebäudes gefilmt. Im Meinungsbildungsprozess werden Bürger, Fachleute und auch Lobbyisten gehört.
Frederick Wiseman sagt: “Ich habe entdeckt, dass Politiker gerne reden, und deshalb ist dieser Film … abhängig von der Rede. Regieren und Reden, das kennen wir auch, vor allem, wenn die Gewählten den Wählern ihre Politik und die Welt erklären.«

Eine aufregende Sonntagsmatinee mit Dr. Rainer Vowe vom Institut für Medienwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum (IfM) als Diskussionspartner.
Institut für Medienwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum (IfM)

Dienstag 25.08.09, 11:59 Uhr
Termin: 06.09.09 - 19:00 Uhr
Filmfestival »ueber Macht«

Ihr Name ist Sabine

[Elle s'appelle Sabine] Frankreich 2007, R: Sandrine Bonnaire, 85 Min., Deutsche Fassung und OmU
IHR NAME IST SABINE | Sonntag 06.09.2009 19:00 Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg

Sabine und Sandrine Bonnaire sind Schwestern. Sabine ist Autistin. Sandrine dagegen gehört zu den großen Stars am Kinohimmel. Ihre erste Arbeit als Regisseurin hat sie ganz ihrer Schwester gewidmet. Ihr Film erzählt, wie das ursprünglich quirlige Mädchen in eine emotionale Krise stürzt und in die Psychiatrie eingewiesen wird. Sabine wird massiv mit Psychopharmaka behandelt – fünf Jahre lang. Danach sind ihre kreativen Fähigkeiten und persönliche Ausdruckskraft nahezu zerstört. Heute lebt sie in einer Wohngruppe in der französischen Provinz, die mit Hilfe ihrer Schwester aufgebaut wurde. Hier lernt Sabine neu leben.

Weglaufhaus-Initiative Ruhrgebiet e.V.

Dienstag 25.08.09, 10:51 Uhr
Termin: 07.09.09 - 19:00 Uhr
Filmfestival »ueber Macht«

Faustrecht

Schweiz 2007, R: Robi Müller und Bernard Weber, 84 Min., Schweizerdeutsch mit deutschen Untertiteln; FSK 12
FAUSTRECHT | Montag 07.09.2009 19:00 Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg

Jugendliche Gewalttäter. In den Medien werden sie oft zu »Monstern« reduziert, und zur Zuspitzung von Wahlkämpfen eignen sie sich auch prima. »Faustrecht« schaut genauer hin. Der Film begleitet zwei 16-Jährige: Während Tim unter seinen unkontrollierten Gewaltausbrüchen selber leidet, setzt Gibran Gewalt kühl kalkulierend als Machtmittel ein, um sich Respekt zu verschaffen.

FAUSTRECHT | Montag 07.09.2009 19:00 Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg

Mitgefühl scheint für ihn ein Fremdwort zu sein – bis es zu einem furchtbaren Zwischenfall mit seiner Freundin kommt. Um die beiden Hauptpersonen zeichnet »Faustrecht« ein differenziertes Bild von engagierten Helfern, überforderten Therapeuten und Eltern, die zwischen Ratlosigkeit und Desinteresse schwanken.

Zwei Jahre bleiben die Filmemacher Bernard Weber und Robi Müller nah an diesen jungen Männern an der Schwelle des Erwachsenseins, die trotz eines ähnlichen Problems doch sehr verschieden sind. Pädagogisches Material zu Faustrecht (PDF, 234.2 KB)

Der Kinder- und Jugendring beteiligt sich am Filmfestival “ueber Macht” und hat die Patenschaft für den Film “Faustrecht” übernommen. Im Anschluss an den Film wird Peter Schnieders (Leiter der Jugendwohngruppe) über “MiA” (Mitten in Altenbochum) ein neues Hilfsangebot für psychisch kranke Jugendliche in Bochum und über pädagogische Erfahrungen aus der Praxis informieren. Einen Überblick über soziale Trainingsmaßnahmen und Hilfsangebote für gewalttätige Jugendliche in Bochum gibt der Leiter des “Ambulanten Jugendhilfezentrums Ost” Michael Künker von ViA-Bochum.
Kinder- und Jugendring Bochum e.V.

Dienstag 25.08.09, 09:07 Uhr
Termin: 08.09.09 - 19:00 Uhr
Filmfestival »ueber Macht«

Die Schuld, eine Frau zu sein

[Shame] Pakistan/USA 2006, R: Mohammed Naqvi, 95 Min., deutsche Fassung; FSK 12
DIE SCHULD, EINE FRAU ZU SEIN | Dienstag 08.09.2009 19:00 Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg

Die Geschichte einer Selbstbefreiung, die um die Welt ging. Als Wiedergutmachung für ein angebliches Vergehen ihres Bruders wird die Pakistanerin Mukhtar Mai von den Männern eines Nachbarclans vergewaltigt – die Strafe eines archaischen Machtsystems. Doch die junge Frau weigert sich, die ihr zugedachte Rolle zu akzeptieren und sich aus Scham selbst zu töten, wie es üblich ist. Mit Hartnäckigkeit und gegen viele Widerstände bringt sie die Täter vor Gericht. Mit der Entschädigungszahlung baut sie in ihrem Heimatdorf die erste Schule für Mädchen und junge Frauen auf, denn Mukhtar Mai ist über zeugt: Bildung ist für Frauen der beste Schutz gegen patriarchalische Unterdrückung und das, was ihr geschehen ist.

GEW Bochum

Dienstag 25.08.09, 08:00 Uhr
Termin: 09.09.09 - 19:00 Uhr
Filmfestival »ueber Macht«

Streik(t)raum

[(G)rève général(e)] Frankreich 2007, R: Matthieu Chatellier und Daniela de Felice, 97 Min., Französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln; FSK 12
STREIK(T)RAUM | Mittwoch 09.09.2009 19:00 Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg

Als die französische Regierung Anfang 2006 ein Gesetz durchsetzen will, mit dem Berufseinsteiger zwei Jahre lang fristlos entlassen werden können, proben die Studenten den Aufstand und besetzen die Universitäten. Die Filmemacher nehmen an den Streikvorbereitungen teil, an Diskussionen, Versammlungen, Kaffeepausen, am Barrikadenbau und Brötchenschmieren. Die streikenden Studenten lernen etwas, das im universitären Leben selten vorkommt: Trotz widerstreitender Ansichten gemeinsame Entscheidungen zu finden, mit Macht umzugehen und Macht auszuüben.

DGB Region Ruhr-Mark DGB-Jugend Region Ruhr-Mark Protestkomitee gegen Studiengebühren in Bochum

Mittwoch 19.08.09, 13:16 Uhr

Wohin mit Opel? Am 20.8.09 im Jahrhunderthaus

Wohin mit Opel? Das fragen sich derzeit nicht nur Werksleitung, Betriebsrat und Bundesregierung. Es ist auch der Titel einer Podiumsdiskussion am

Donnerstag, den 20. August, um 19 Uhr im Jahrhunderthaus an der Alleestraße 80.

Rainer Einenkel vom Opel-Betriebsrat, Ulrike Kleinebrahm von der IG Metall, Stephan Krull von der Attac-AG “Arbeit fair teilen” und Mag Wompel von Labournet diskutieren über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft und der Automobilindustrie, über alternative Arbeitszeitmodelle und Produkte, über Arbeitszeitverkürzung und Konversion. Denn dass es ein einfaches “Weiter wie bisher” angesichts riesiger Überkapazitäten in der Automobilindustrie, der drohenden Klimakatastrophe und der beginnenden Rohstoff-Knappheit nicht geben kann, ist allen Beteiligten klar.

Aber wo bleibt dann Opel? Und wo bleiben die Beschäftigten von Opel? Eröffnet die Wirtschaftskrise Wege für neue Arbeits- und Einkommensmodelle? Darum geht es in der Dikussion, die von Attac, Sozialforum, Opel-Betriebsrat und IGM gemeinsam veranstaltet wird. Die Diskussion moderiert Martin Budich. Teilnahme ist erwünscht – und selbstverständlich kostenlos.

Das Bochumer Sozialforum lädt alle Interessierten am Donnerstag zur Diskussion ein und freut sich über rege Teilnahme.

www.attac-netzwerk.de/bochum
www.bo-alternativ.de
www.labournet.de

Montag 27.04.09, 12:25 Uhr
Termin: 27.04.09 - 19:00 Uhr

April-Plenum des Bochumer Sozialforums

Wir möchten euch noch einmal kurz erinnern, dass heute, Montag den 27. April, das April-Plenum des Bochumer Sozialforums stattfindet.
Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung:

  • 1. Mai-Kundgebung. Das Sozialforum hat einen Infostand beim DGB angemeldet. Zusammen mit der Initiative Sozialticket für Bochum, dem Sozialen Zentrum und der Unabhängigen Sozialberatung möchten wir u.a. über das Sozialticket informieren.
  • 16. Mai: Krisen-Demo der Gewerkschaften in Berlin: DIE PROFITEURE MÜSSEN ZAHLEN!
  • Sozialticket: weitere Planungen von Aktionen
  • “Kapitalismus in der Sackgasse”: Im Anschluß unserer Tagung zur »Krise« wollten wir verschiedenen ReferentInnen zum Thema ansprechen und für weitere Infoveranstaltungen einladen.
  • SOLIDARITÄT mit dem verantwortlichen Redakteur von www.bo-alternativ.de. Die Strafjustiz in Bochum startet erneut einen Kriminalisierungsversuch gegen demokratische, antifaschistische und linke Menschen. Die Anzeige gegen den Redakteur ist ein Angriff auf uns ALLE. Was können wir tun?

Das Plenum ist - wie immer - offen für neue Aktive und Interessierte! Weitere Diskussionspunkte können natürlich wie üblich ins Plenum eingebracht werden. Wir treffen uns um 19:00 Uhr in den neuen Räumen des Sozialen Zentrums (SZ) in der Josephstraße 2 (Wegbeschreibung auf der Webseite des SZ).

Donnerstag 16.04.09, 20:58 Uhr
Termin: 18.04.09 - 11:00 Uhr
Konferenz der Linkspartei am Samstag in Bochum

Hartz IV muss weg! Was kommt danach?

Die Linkspartei lädt für kommenden Samstag um 11 Uhr im Jahrhunderthaus, Alleestr. 80 zu einer Konferenz über Folgen und Alternativen zu Thema Hartz IV ein.  TeilnehmerInnen sind u. a.: Ida Schillen (Parteivorstand), Kornelia Möller (Bundestagsfraktion), Helmut Eigen (Landesvorstand), Dr. Helga Spindler - Prof. für Öffentliches Recht, Uni Duisburg-Essen, Martin Behrsing - Erwerbslosen Forum Deutschland, Ulrike Gieselmann - Verein Widerspruch e.V. Bielefeld, Dr. Gisela Notz - Sozialwissenschaftlerin Berlin, Mag Wompel - LabourNet Germany. In der Einladung heißt es: “Die Themen Agenda 2010 und hier insbesondere Hartz IV sind für die Partei Die Linke kein beliebiges Politikfeld. Ganz im Gegenteil, sie stehen für Massenproteste gegen die Politik der Schröder-Fischer-Regierung. Sie stehen für die Gründung der Partei Die Linke. Ohne die Proteste gegen die Hartz-Gesetze gäbe es heute keine Partei Die Linke. Deshalb ist es für Die Linke wichtig, nicht einfach zu sagen “‘Weg mit Hartz IV’, sondern alternative Konzepte gegen die Spaltung der Gesellschaft, gegen Armut per Gesetz und gegen Zwangsarbeit zu entwickeln betont die Bundestagsabgeordnete Inge Höger aus NRW, die die Veranstaltung mit vorbereitet hat. Helmut Eigen, Mitglied des Landesvorstandes, ergänzt: ‘Die politisch gewollte und verordnete Armut wird oft begleitet durch zusätzliche Behördenwillkür. Wir fordern deshalb eine repressionsfreie und Teilhabe sichernde Grundsicherung!’ Mit dieser Konferenz will Die Linke NRW gemeinsam mit Parteimitgliedern, Arbeitsloseninitiativen und Betroffenen über Alternativkonzepte diskutieren und gemeinsam Ideen weiter entwickeln. Es geht um ein Konzept für eine linke Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik und um eine Fortentwicklung der Arbeitslosenversicherung.” Der Einladungsflyer.

Dienstag 31.03.09, 13:05 Uhr
Termin: 19.05.09 - 17:00 Uhr
Informations- und Diskussionsveranstaltungen in Herne:

DGB & Sozialforum Herne:
»Finanz- und Wirtschaftskrise – Ursachen – Auswege – Alternativen«

mit Prof. Dr. Herbert Schui

Wir zahlen nicht für eure Krise !
Die Finanz- und Wirtschaftskrise trifft vor allem Beschäftigte. Viele Leih- und ZeitarbeiterInnen sind bereits draußen. Kurzarbeit, Entlassungen, Werksschließungen, Druck auf Tarifverhandlungen bestimmen die Situation.
Die Regierung sorgt sich um die Gewinne der Unternehmen und Aktionäre – die Beschäftigten und die sozial Schwachen sollen für die Krise bezahlen. Dagegen wehren wir uns. Demokratische Kontrolle der Wirtschaft, Vergesellschaftung der Banken, soziale Sicherheit für alle müssen an die Stelle einer Verstaatlichung der Verluste treten. Die im DGB zusammengeschlossenen Gewerkschaften und das Herner Sozialforum wollen offensiv in die wahlpolitische Debatte eingreifen und ein Wahlprogramm “von unten” beraten und der Öffentlichkeit vorlegen. Es geht um einen alternativen Entwicklungsweg in der Stadt, im Land, im Bund und der EU. Jenseits von selbstauferlegten Denkschablonen und angeblichen Sachzwängen…

Dienstag, 19. Mai 2009 um 17.00 Uhr
Prof. Dr. Herbert Schui, Professor für Volkswirtschaftslehre / MdB DIE LINKE
Ort: ver.di-Herne, Brunnenstr. 42 in Herne

Dienstag 31.03.09, 13:04 Uhr
Termin: 23.04.09 - 17:00 Uhr
Informations- und Diskussionsveranstaltungen in Herne:

DGB & Sozialforum Herne:
»Finanz- und Wirtschaftskrise – Ursachen – Auswege – Alternativen«

mit Lucas Zeise

Wir zahlen nicht für eure Krise !
Die Finanz- und Wirtschaftskrise trifft vor allem Beschäftigte. Viele Leih- und ZeitarbeiterInnen sind bereits draußen. Kurzarbeit, Entlassungen, Werksschließungen, Druck auf Tarifverhandlungen bestimmen die Situation.
Die Regierung sorgt sich um die Gewinne der Unternehmen und Aktionäre – die Beschäftigten und die sozial Schwachen sollen für die Krise bezahlen. Dagegen wehren wir uns. Demokratische Kontrolle der Wirtschaft, Vergesellschaftung der Banken, soziale Sicherheit für alle müssen an die Stelle einer Verstaatlichung der Verluste treten. Die im DGB zusammengeschlossenen Gewerkschaften und das Herner Sozialforum wollen offensiv in die wahlpolitische Debatte eingreifen und ein Wahlprogramm “von unten” beraten und der Öffentlichkeit vorlegen. Es geht um einen alternativen Entwicklungsweg in der Stadt, im Land, im Bund und der EU. Jenseits von selbstauferlegten Denkschablonen und angeblichen Sachzwängen…

Donnerstag, 23. April 2009 um 17.00 Uhr
Lucas Zeise, Finanzjournalist / Kolumnist der FinancialTimes
Ort: ver.di-Herne, Brunnenstr. 42 in Herne

Dienstag 31.03.09, 12:31 Uhr
Termin: 02.04.09 - 17:00 Uhr
Veranstaltung von ver.di Bochum-Herne:

Die Finanz- und Wirtschaftskrise

mit Prof. Heinz- J. Bontrup

ver.di Bochum-Herne - Die Finanz- und WirtschaftskriseProf. Heinz- J. BontrupAm Donnerstag, dem 2. April, um 17.00 Uhr lädt ver.di zu einer Veranstaltung zum Thema “Die Finanz- und Wirtschaftskrise” in ihre Räume in der Universitätstr. 76 ein. Referent Prof. Heinz- J. Bontrup, von der Fachhochschule Gelsenkirchen. Er ist Wirtschaftswissenschaftler und Sprecher der Arbeitsgruppe „alternative Wirtschaftspolitik“. In der Einladung heißt es: “Die Finanz- und Wirtschaftskrise bedroht immer mehr Menschen. Die Unsicherheiten wachsen. Kurzarbeit, Insolvenzen, Entlassungen von Leiharbeitern! Folgen als nächstes die befristet Beschäftigten? Nach der Kurzarbeit Massenentlassungen? Was wird aus Opel? Die Banker und Top-Manager haben die globale Wirtschaft an die Wand gefahren! Es ist Zeit die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen! Mit der „Gier ist geil“ Mentalität muss endgültig Schluss gemacht werden! Wehren wir uns dagegen, dass die Verluste und Risiken der Mehrheit der Bevölkerung aufgeladen werden anstatt die Verantwortlichen und Profiteure zur Verantwortung zu ziehen! So richtig diese Betrachtung ist, reicht sie aber nicht aus um Ursachen, Auswirkungen und Alternativen zu erkennen und zu erklären!
Wir als Gewerkschafter, als Vertrauensleute und Funktionäre von ver.di, müssen uns mit der Finanz- und Wirtschaftskrise intensiver auseinandersetzen. Hier geht es nicht einfach nur um persönliche Fehler einiger Banker und Manager. Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist ein Ergebnis der Politik der Regierungen, die mit ihren Deregulierungen, Privat vor Staat Politik, Agenda 2010, Hartz Gesetzen, der Anbetung der Selbstheilungskräften der Märkte - diesen Casino Kapitalismus erst ermöglicht haben. Wir wollen lernen, dass diese Krise ein Teil davon ist, wie Finanzkapitalismus global funktioniert. Wir wollen uns aktiv mit Alternativen zu dieser Politik beschäftigen und wollen nicht zulassen, dass die Mehrheit der Bevölkerung Opfer dieser Krise wird!
Deshalb fordern wir alle Vertrauensleute und alle interessierten Mitglieder auf an den Veranstaltungen des Bezirks Bochum-Herne teilzunehmen und sich mehr Wissen anzueignen um Position beziehen zu können.” Einladung als PDF-Datei.

Donnerstag 19.03.09, 14:18 Uhr
Termin: 21.03.09 - 10:30 Uhr
DGB NRW Regionalkonferenz am 21. März 2009 ab 10:30 Uhr

Auf nach Bochum - Rente muss zum Leben reichen

Rente muss zum Leben reichenIm Rahmen der Kampagne “Rente muss zum Leben reichen” ruft der DGB NRW zu einer Regionalkonferenz am Samstag, den 21.3.2009 von 10:30 Uhr bis 13:30 Uhr im RuhrCongress, Bochum, auf:

»Mit der Regionalkonferenz wollen wir auf die Gefahr einer dramatisch wachsenden Altersarmut aufmerksam machen und auf politische Lösungen des Problems drängen. In der aktuellen internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise wird einmal mehr deutlich: Die auf dem Generationenvertrag beruhende gesetzliche Rentenversicherung ist einer kapitalgedeckten Alterssicherung überlegen. Sie bewährt sich insbesondere in Krisenzeiten. Und doch bietet die Entwicklung bei der Rente Anlass zur Sorge. Die Rezession gefährdet nicht nur hunderttausende Arbeitsplätze und die Existenz zahlreicher Familien. Sie hat auch unmittelbare Folgen für die Alterssicherung.

  • Arbeitslosigkeit vernichtet nicht nur Existenzen - sie führt auch zu drastischen Einbußen bei der Rente
  • Lohndumping ist auch Rentenklau - mit Niedriglöhnen lässt sich keine ausreichende Rente erzielen
  • Arbeit macht oft krank - doch der Zugang zur Erwerbsminderungsrente wird immer mehr zum Nadelöhr
  • Rente mit 67 führt in die Sackgasse - sie mündet in Rentenkürzung und höherer Arbeitslosigkeit
  • Altersarmut stellt eine zukünftige Gefahr dar - und nicht zu vergessen. Bereits heute verlieren die Renten immer mehr an Kaufkraft

Deshalb müssen wir die Weichen neu stellen.
Wer, wenn nicht wir! - Wenn nicht jetzt, wann dann ?!

Wann: Samstag, 21. März 2009,  10.30 - 13.30 Uhr
Ort: RuhrCongress Bochum, Stadionring 20, großer Saal
Wer: Klaus Wiesehügel, der Vorsitzende der Gewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt und Annelie Buntenbach, Mitglied des geschäftsführenden DGB-Bundesvorstandes, sowie betriebliche Vertreter und Betroffene werden ihre Anforderungen an eine gute Alterssicherung vorbringen. Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer spektakulären Dachdecker-Aktion sowie dem Chor der IG Metall Bochum, Chorrosion.

Programm der DGB NRW- Regionalkonferenz “Rente muss zum Leben reichen”

  • 10.30 Uhr
    Aktion Dachdecker / Chorrosion (Chor der IG Metall Bochum)
  • 10.50 Uhr
    Eröffnung und Begrüßung / Guntram Schneider, Vorsitzender DGB Nordrhein-Westfalen
  • 11.00 Uhr
    Rede / Klaus Wiesehügel, Vorsitzender IG BAU
  • 11.30 Uhr
    Gesprächsrunde mit
    Klaus Wiesehügel (IG BAU), Annelie Buntenbach (DGB), Przemyslaw-Aleksander Bednarczyk (Jugendvertretung Thyssen), Wolfgang König (Moerser Arbeitslosenzentrum), Heinz Wessendorf (Gesamtbetriebsrat Heitkamp),
    Ruth Heimann (Betriebsrat Malzers Backstube)
    Moderation: Beate Kowollik (freie Journalistin)
  • 12.30 Uhr
    Chorrosion
  • 12.45 Uhr
    Rede / Annelie Buntenbach, Mitglied des geschäftsführenden DGB-Bundesvorstandes
  • 13.30 Uhr
    Ende der Veranstaltung«
 
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